Bönens Tennis-Damen sind Westfalenmeisterinnen

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Ulrike Kaluza holte den entscheidenden dritten Punkt im direkten Duell in Unna um den Westfalenmeistertitel.

Bönen - Mit dem Ziel nicht aus der Westfalenliga abzusteigen, waren die Tennis-Damen 50 des TV Rot-Weiß Bönen in die Winterrunde gestartet. Mit dem 4:2-Sieg im direkten Duell in Unna feierten sie nun sogar die Meisterschaft. Die RW-Damen habend derweil einen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt gemacht.

Damen 50, Westfalenliga: TC Unna Grün-Weiß 02 – TV Rot-Weiß Bönen 2:4.

Die Bönener Damen 50 haben das vor der Saison gesteckte Ziel bei Weitem übertroffen. Statt dem Klassenerhalt feiern die Rot-Weißen nun die Meisterschaft in der neu gegründeten Westfalenliga. Am letzten Spieltag landeten sie im Kreisderby beim TC Unna den entscheidenden Erfolg gegen den direkten Konkurrenten und blieben damit ohne Verlustpunkt. Ironie der Geschichte: Im Sommer war das Team noch mit Pech aus der Westfalenliga abgestiegen.

In Unna legten Viviane Stura und Ute Bresser mit zwei deutlich Erfolgen den Grundstein zum Sieg. Ute Stapel hatte zwischenzeitlich verloren. Alle Augen waren nun auf das Spitzeneinzel gerichtet, in das Ulrike Kaluza zunächst nur schwer reinfand. Sie steigerte sich und holte letztlich souverän den dritten Punkt. Der war schon entscheidend, denn Bönen reichte schon ein Unentschieden zum Titel, weil Unna im Vorfeld einmal nur Remis gespielt hatte. Im Doppel machten Stura/Bresser dennoch den Sieg perfekt und sorgten so für eine makellose Bilanz des neuen Westfalenmeisters.

Hagenberg – Kaluza 6:7, 3:6; Smeets-Vanderleenen – Stura 3:6, 0:6; Lietz – Bresser 0:6, 2:6; Jankiewicz – Stapel 6:2, 6:0; Berlemann/Jankiewicz – Kaluza/Könitz-Freudenreich 2:6, 6:4, 10:6; Lietz/Menne – Stura/Bresser 4:6, 0:6

Damen, Ruhr-Lippe-Liga: TV Rot-Weiß Bönen – TC im TuS Dortmund-Brackel 4:2.

„In Sicherheit können wir uns noch nicht wiegen, aber das war ein wichtiger Sieg“, meinte Bönens Mannschaftsführerin Anna Nölle. Weil Schlusslicht Ickern überraschend Eintracht Dortmund die erste Niederlage beifügte, ist die Entscheidung über den Klassenerhalt vorerst noch vertagt. Die Bönener Aussichten sind aber ziemlich gut.

Lena Gellenbeck dominierte nach Startschwierigkeiten ihre Partie, bis ihre Gegnerin im zweiten Satz wegen einer Erkältung aufgab. Jil Neumann verkaufte sich unter Wert, während Michelle Schneider eine famose Leistung zeigte. Im Spitzeneinzel kassierte Nölle eine knappe Zwei-Satz-Niederlage. Die Rot-Weißen gingen auf Nummer sicher, machten das erste Doppel stark. Nölle/Schneider gewannen wie erwartet klar. Dann wurde es spannend. Neumann und Katharina Schweda (für die verhinderte Gellenbeck im Team) gaben nach einer Führung Durchgang eins noch 6:8 im Tiebreak ab, kämpften aber weiter und behielten mit 10:7 die Oberhand. Aus einem Punkt gegen den Mitkonkurrenten waren zwei geworden.

Nölle – Rimbach 4:6, 4:6; Gellenbeck – Wuthold 6:3, 3:0 (Aufgabe Wuthold), M. Schneider – Wojanowski 6:0, 6:1; J. Neumann – Grobe 1:6, 2:6; Nölle/M. Schneider – Rimbach/Wojanowski 6:3, 6:4; J. Neumann/Schweda – Wuthold/Grobe 6:7, 6:3, 10:7

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