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Weiterhin Optimismus bei der SpVg

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Von: Jan-Niklas Dalley

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Bönens Trainer Cengiz Güner will sein Team um Atacan Iskan (links) wie im Spiel gegen Herringen defensiv ausrichten, um beim TSC Hamm zu punkten.
Bönens Trainer Cengiz Güner will sein Team um Atacan Iskan (links) wie im Spiel gegen Herringen defensiv ausrichten, um beim TSC Hamm zu punkten. © Markus Liesegang

Beim Tabellenvierten TSC Hamm will A-Kreisligist SpVg Bönen am Sonntag mit einer defensiven Ausrichtung zumindest mal wieder einen Punkt ergattern.

Bönen – Seit sieben Spieltagen hat die Spielvereinigung Bönen keinen Sieg eingefahren. Der letzte Punktgewinn liegt auch schon fünf Spiele zurück. Doch von einer Krise will niemand am Rehbusch sprechen.

Denn gleich drei Spieltage hintereinander mussten die Bönener gegen die Ligafavoriten antreten. Spitzenreiter Eintracht Werne (2:3), Verfolger SVF Herringen (0:2) und der Drittplatzierter VfL Mark (0:5) setzten sich allesamt gegen das Bönener Team durch.

Am Sonntag gastiert die SpVg nun beim TSC Hamm, dem Vierten in der Kreisliga A (14.30 Uhr, Union-Stadion). „Die Euphorie haben wir dadurch nicht verloren“, betont SpVg-Spielertrainer Cengiz Güner. „Bis auf das 0:5 in der Mark haben wir uns gut verkauft.“

Dass sein Team fast jeden Sonntag im Oktober auf einen der „Brocken“ traf, – so nannte Güner die drei Teams schon zum Saisonstart – sei etwas unglücklich gewesen. Die Begegnungen gegen Topteams hätte er lieber über die Saison verteilt bestritten. Mit dem TSC trifft die Spielvereinigung nun auf eine Mannschaft, die nicht weniger gefährlich ist. „Das wird kein Selbstläufer. Sie sind heimstark und robust.“ Weil es keine einfache Aufgabe für die SpVg wird und er den Hammern offensive Qualitäten zuspricht, richtet er sein Team wie in den vergangenen Spielen defensiv aus. „Sie waren auch schon in der Vergangenheit stark besetzt.“

Konzentriertes Auftreten in der Hintermannschaft soll den Bönenern mindestens einen Zähler sichern.

Das stellt für die SpVg-Akteure keine Umstellung dar, weil Güner gegen die Spitzenteams ebenso defensiv aufspielen ließ. Abgesehen vom „Ausrutscher“ in der Hammer Mark gelang das zumindest so gut, dass die Bönener immer wieder Nadelstiche setzten und die Favoriten ärgerten.

Die Kadersituation stimmt Güner sehr positiv. Es gibt nur zwei Ausfälle. Cüneyt Tuzocuoglu ist nach seinem Platzverweis weiterhin gesperrt. Timo Walter fällt nach wie vor aufgrund eines Muskelfaserrisses aus. Er wird wohl zur Rückrunde wieder auf dem Platz stehen. „Ich habe 19 Mann. Einige gebe ich an die Zweite ab“, so Güner.

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