Weite Reise lohnte sich für Bönener Ringerin

+
Fabienne Manz überzeugte auf den offenen Baden-Würthembergischen Meisterschaften.

BÖNEN - An zwei Wettkämpfen nahmen die TuS-Ringer am Wochenende teil: Die Jungs hatten eine kurze Anreise zu den Westfalenmeisterschaften im Griechisch-Römischen Stil in Hohenlimburg. Mit Verena Alewelt und Fabienne Manz fuhren zwei Mädchen mit dem NRW-Kader hingegen zu den Baden-Würthembergischen Meisterschaften in Kirchheim.

Recht mager im Vergleich zu den Meisterschaften im Freistil die Woche zuvor (WA berichtete) war die Bönener Präsenz in Hagen. Auch einen Meister brachten die TuS-Ringer diesmal nicht mit. Am Samstag gingen der A-Jugendliche Jan Mentler (63 kg) und Igor Wiens bei den Männern (80 kg) auf die Matte. Mentler schaffte es nach vier Siegen ins Finale der neunköpfigen Konkurrenz. Dort unterlag er dem Essener Ertugrul Agca auf Schulter. Wiens hatte nur einen Gegner. Den Kampf gegen Herdeckes Szabolcs Hatos verlor der Bönener klar mit 0:10 technisch unterlegen.

Der Sonntag gehörte erneut dem jüngeren Nachwuchs. Für Bönen gingen die C-Jugendlichen Christian Alewelt und Malik Cetin (beide 46 kg), sowie Fatih Cetin ins Rennen. Alewelt entschied zwei von vier Kämpfen für sich und wurde Fünfter. Malik Cetin unterlag nicht nur seinem Vereinskameraden.

E-Junioren Westfalenmeister Fatih Cetin (29 kg) knüpfte nicht an die guten Leistungen im Freistil an. Er wurde nach zwei Niederlagen bei einem Sieg Dritter der Konkurrenz.

Teils von ganz anderem Kaliber war die Besetzung der offenen Baden-Würthembergischen Titelkämpfe. In Kirchheim startete die bundesdeutsche Spitze der weiblichen Ringer um Frauen-Weltmeisterin Alina Focken (Krefeld). Fabienne Manz verkaufte sich gut. „Ich bin zufrieden“, meinte die TuS-Ringerin nach ihrem sechsten Platz in der Gewichtsklasse bis 52 kg.

Sechs Kämpfe bestritt sie in einem 18er-Feld. Manz startete mit einer Schulterniederlage gegen Elena Sell, konterte anschließend mit drei Siegen. Sie schlug Lena Rösler (Mülheim) technisch überlegen mit 15:0, siegte gegen Nadine Maier (Neckargartach) und Laetitia Muespach (Therwil) jeweils auf Schulter. Den Weg zu einer Medaille versperrte ihr schließlich die Berlinerin Janny Sommermeyer. Manz führte zwar 4:3, ließ sich dann aber überraschen und verlor auf Schulter. „Ausgepumpt“ gab sie den Platzierungskampf gegen Jenny Hast (Aschaffenburg) auf.

Verena Alewelt traf gleich in den Poolkämpfen auf starke Gegner. Sie verlor zunächst gegen Julia Klett (Halle/Saale) und dann gegen die spätere Meisterin Saskia Rakete vom KSV Witten technisch unterlegen. Klett wurde Fünfte im neunköpfigen Feld der Gewichtsklasse 65 kg. - ml

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare