Verbandsliga wird „harte Nummer“ für RW-Damen

Schlägt wieder am Bönener Südfeld auf: Jil Neumann. - Foto (Archiv): Liesegang

BÖNEN - Am ersten Mai-Wochenende beginnt die Sommerrunde für die Tennisspieler. Die Gegner des TV Rot-Weiß Bönen bereits fest. Der Westfälische Anzeiger stellt die Ziele und Aufstellungen der heimischen Mannschaften in mehreren Teilen vor.

Damen, Verbandsliga: Einige Jahren sind vergangen, seit die RW-Damen letztmals im WTV-Bereich aufschlugen. „Wir sind unglücklich abgestiegen, weil wir viele Verletzte hatten“, erinnert sich Trainer Peter Haukamp. Damalige und heutige Nummer eins ist Anna Tzschachmann. Das Jahr ohne Abstieg zu überstehen, wird allerdings schwer. „Das wird eine harte Nummer“, sagt Haukamp: „Ich sehe nur Land gegen Salzkotten und Weidenau.“

Abzuwarten bleibt natürlich, wer für bei den Gegnern tatsächlich aufläuft. Halles Reserve hat beispielsweise sieben Spielerinnen mit LK 1 gemeldet, die aber wahrscheinlich größtenteils für die erste Mannschaft aufschlagen werden. Weidenau wiederum hat sechs Polinnen unter den ersten zehn Spielerinnen gelistet – Einsatz fraglich. „So was wollen wir nicht“, ist Haukamp stolz, ein Team nur aus Eigengewächse zu stellen. Neu bei Bönen ist Rückkehrerin Jil Neumann, die 2007 auch schon zur RW-Verbandsliga-Mannschaft gehörte, mittlerweile aus Unna und aus Australien zurückgekehrt ist. Dafür fehlt aus dem Aufstiegsteam Luisa Schulte-Tigges, die ein Jahr in den USA weilt und sich dort beim Basketballspielen einen Kreuzband-riss zugezogen hat. Als erster Ersatz und für die Doppel steht Sarah Crämer parat. Zwei Mannschaften muss Bönen hinter sich lassen, um die Liga zu halten.

TV RW I: A. Tzschachmann, Gellenbeck, Schneider, Neumann, Nüsken, Teuwen, Crämer

Herren, Bezirksliga: Im einem Jahr runter, im nächsten wieder rauf. Die Herren des TV Rot-Weiß haben die richtige Liga für sich noch nicht gefunden. „Wir sind eigentlich eine Fahrstuhlmannschaft, die zwischen den Welten pendelt“, erklärt Trainer Peter Haukamp. Immerhin, seit dem Gastspiel vor zwei Jahren, dass mit nur einem Sieg endete, haben sich die Bönener weiterentwickelt. Besonders die jungen Simon Römer und Philippe Brune, damals jeweils mit einer 1:5-Einzelbilanz, wollen nun zeigen, was sie gelernt haben. „Wir haben viele Jugendliche, und die sind sicher nicht schlechter geworden, sondern eher besser“, sagt Haukamp. Zudem fehlte in der Abstiegssaison mit Tim Heinemann die Nummer eins der Bönener. Dementsprechend traut Haukamp seinen Schützlingen, den Klassenerhalt zu. Dazu müssen sie zwei Mannschaften hinter sich lassen. TuRa Bergkamen, Herten II und Grävingholz II hält der Trainer für schlagbar. Ein Fragezeichen steht noch hinter der Einsatzfähigkeit des im Winter verletzten Thomas Behm. - bob

TV RW I: Heinemann, Wetjen, Stefank, Römer, Brune, Behm

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