VfK zum Spitzenreiter / IG mit Personalproblemen

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Der Nordbögger Jonas Wiggermann fehlt beim Auswärtsspiel in Uentrop.

BÖNEN -  Mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga A1 bekommt es der VfK Nordbögge am Sonntag zu tun. Für Spielertrainer Dennis Juraschuk eine reizvolle Aufgabe. Die IG Bönen will dagegen nach zwei Niederlagen in Folge gegen den TSC Hamm II zurück in die Erfolgsspur.

IG Bönen – TSC Hamm II (Sonntag 15 Uhr/Schulzentrum). Nach dem guten Saisonstart droht die IG im Niemandsland der Tabelle zu versinken. Deswegen ist die Partie gegen die TSC-Reserve von richtungweisender Bedeutung. Gegen den Abstiegskandidaten soll nach zwei Niederlagen in Folge die Trendwende geschafft werden.

Das möchte auch Trainer Ayhan Sezer, doch der muss erst einmal schauen, dass er elf gesunde Spieler auf den Platz bekommt. Nihat Isik fehlt ein letztes Mal urlaubsbedingt, Evren Karka liegt weiter im Krankenhaus, sein Zustand ist aber stabil. Laye Toure und Mücahit Dikenli sind gesperrt. Letzterer muss nach seiner versuchten Tätlichkeit im Spiel bei der HSV III wie Danijel Livaja, mit dem er aneinandergeraten war, drei Wochen zuschauen. Zudem sind Samed Özgüc und Tufan Kabakci krank. Ihr Einsatz ist unsicher. „Wir sind am Rotieren wie die Wahnsinnigen“, hadert Sezer. Der Trainer sieht in den Umstellungen auch die Gründe, für die sich zuletzt häufenden Fehler. „Wir müssen hundert Prozent konzentriert sein“, fordert Sezer.

Der TSC hat bislang erst fünf Punkte gesammelt, gilt als Abstiegskandidat. Doch das Spiel der ersten Mannschaft fällt aus, so dass mit Verstärkungen für die Reserve zu rechnen ist. „Das heißt für uns Alarmstufe Rot“, warnt Sezer.

TuS Uentrop – VfK Nordbögge (Sonntag 15 Uhr/Giesendahl). Makellos ist die Weste des TuS: Nach acht Spieltagen stehen acht Siege für die Uentroper zu Buche. „Sie haben sich verstärkt, aber dass sie so gut gestartet sind, ist für mich eine kleine Überraschung“, sagt Spielertrainer Dennis Juraschuk. Der TuS steckte den Abgang von Toptorjäger Sebastian Jakob gut weg, fand in Erkan Taymaz einen würdigen Nachfolger, der schon zehnmal getroffen hat.

Der VfK rettete zuletzt ein 0:0 gegen den VfL Mark. Juraschuk lobte die kämpferische Einstellung seiner Mannschaft. Spielerisch sieht er Luft nach oben: „Wir müssen aufsatteln, auch mal Torchancen kreieren und mutiger und ballsicherer nach vorne spielen.“ Daher denkt der Trainer über Umstellungen nach. So sorgte Björn Kempe zwar nach seiner Versetzung in die Abwehr zwar für mehr Sicherheit, dafür entstand im Mittelfeld ein Kreativloch.

Das könnte sich sogar noch vergrößern, falls der angeschlagene Cengiz Güner tatsächlich ausfällt. Definitiv fehlen werden Jonas Wiggermann und Sebastian Schneck, der den Härtetest in der zweiten Mannschaft am vergangenen Sonntag nicht bestanden hat und frühzeitig verletzt raus musste. Dafür kehren Oliver Rothkamm, Lars Lenser, Oliver Hartmann und Christoph Wöllert in den Kader zurück.

„Es ist immer reizvoll, als erstes gegen einen Gegner zu punkten“, will Juraschuk für die ersten Schmutzflecken auf der Weste der Uentroper sorgen. - bob

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