IG will Derby-Pleite vergessen / VfK Erfolgsserie ausbauen

+
Björn Kempe und der VfK wollen den Schwung aus dem Derby mitnehmen, die IG (Ibrahim Yörük) die Pleite abhaken.

BÖNEN -  Nach der 1:5-Derbypleite heißt es für die IG Bönen in der Fußball-Kreisliga A1 Wunden lecken. Doch es geht zur Hammer SpVg III auf den ungeliebten Kunstrasen. Auf diesem Geläuf fühlt sich der VfK Nordbögge wohl und will den Schwung aus dem Lokalduell mitnehmen.

Kreisliga A1: VfK Nordbögge – VfL Mark (Sonntag 15 Uhr/Feuerwache).

Die Stimmung an der Feuerwache hat sich nach zwei Siegen in Folge merklich gebessert. Zudem sorgten neun Tore in den beiden Partien für gelöste Gesichter. „Das alle Stürmer getroffen haben, ist positiv“, sagt Co-Trainer Sven Kaczor. Nordbögge ist im Mittelfeld der Tabelle angekommen und will nun gerne den früh verpassten Anschluss zum oberen Drittel herstellen. Das Gleiche gilt allerdings auch für den VfL Mark, der zwei Plätze und zwei Punkte vor dem VfK liegt, und sich ebenfalls mehr versprochen hatte. „Das ist für mich eine Überraschungstüte. Ich hatte Mark vor der Saison ganz klar oben gesehen“, sagt Sven Kaczor. Immerhin: Der VfL stellt mit 26 Toren den drittbesten Sturm der Liga, schoss sich zuletzt beim 8:0 über Pelkum für die Begegnung warm.

Dennoch wollen die Nordbögger ihre Erfolgsserie fortsetzen. „Wir spielen zuhause. Da brauchen wir uns vor keinem verstecken“, sagt Kaczor selbstbewusst. Personell schiebt der VfK die bekannten Probleme weiter vor sich her. Die Lage im Kader bleibt angespannt. „Durch die vielen Schichtler und jetzt wieder die Urlauber bleibt die Trainingsbeteiligung gering“, sagt Kaczor. Im Vergleich zum Sonntag fällt Lars Lenser wegen Urlaubs weg. Dafür ist eventuell Oliver Hartmann einsatzbereit. Ob Nordbögge erneut auf die Dreierabwehrkette setzt, „entscheidet sich spontan“, so Kaczor.

Hammer SpVg III – IG Bönen (Sonntag 13 Uhr/Sportzentrum Ost).

IG-Trainer Ayhan Sezer versucht die Pleite gegen Nordbögge aus den Köpfen seiner Spieler zu streichen. Ob es bis Sonntag klappt? „Dass werden wir sehen. Eine Derby-Niederlage ist eine andere Geschichte. Aber es geht weiter“, blickt der Coach voraus.

Denn das nächste Spiel wird nicht einfacher: Die HSV-Drittvertretung hat sich mittlerweile in der Liga akklimatisiert, holte sich mit dem 7:4 beim Schützenfest im Aufsteigerduell bei Arminia Hamm zudem viel Selbstvertrauen – und den dritten Saisonsieg. „Das ist auch eine gute Mannschaft“, weiß Sezer. Außerdem fühlen sich die IG-Kicker auf Kunstrasen nicht wohl. „Da brauchen wir eine gute Einstellung“, fordert der Trainer.

Personell dreht sich das Karussell derweil munter weiter. Layé Toure fehlt wegen Roter Karte, Nihat Isik ist im Urlaub und Evren Karka zog sich bei einem Autounfall schwere Verletzungen zu. Dafür kehren Arman Kuba und Erkan Vakifli zurück ins Team. Die wichtigste Personalie betrifft aber das Tor: Der frisch gebackene Vater Coskun Gökce trägt wieder die Nummer eins. Sezer ist erleichtert: „Was wir gegen Nordbögge für Tore bekommen haben, geht gar nicht.“ Gökce soll gegen die HSV wieder die gewohnte Ruhe ausstrahlen. - bob

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare