SpVg kann Meister werden / VfK Platz drei sichern

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Hendrik Dördelmann fehlt der SpVg beim Gastspiel beim TSC Hamm II.

BÖNEN -  Theoretisch kann die SpVg Bönen am Sonntag Meister werden. Voraussetzung ist ein Sieg beim TSC Hamm II und Verfolger Pelkum darf beim SVF Herringen II nicht gewinnen. Die IG will im Abstiegskampf weiter Druck auf die vor ihnen platzierten Teams aufbauen. Der VfK Nordbögge sich dagegen endgültig Platz drei in der Fußball-Kreisliga A1 sichern.

TSC Hamm II – SpVg Bönen (Sonntag 15 Uhr, Union-Stadion/Hinspiel 0:1).

Ein Bönener Sieg und Schützenhilfe aus Herringen, dann kann die SpVg den Titelgewinn feiern. Fünf Punkte beträgt drei Spieltage vor Schluss der Vorsprung seiner Mannschaft auf den Verfolger FC Pelkum. „Lieber Sonntag als nie“, sagt Trainer Axel Maurischat pragmatisch. Genauso gerne würde er die Meisterschaft allerdings zuhause am Rehbusch perfekt machen. „Aber man kann sich das ja nicht aussuchen.“

Im Hammer Westen erwartet der Coach allerdings eine schwere Aufgabe: „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, und das wird nicht so leicht. Der TSC steckt noch mitten im Abstiegskampf.“ Die Hammer liegen gerade mal einen Punkt vor dem Drittletzten Gurbet Spor Bergkamen, holten aber 19 ihrer bislang 26 Zähler im heimischen Unionstadion. „Wir müssen den Kampf annehmen. Mit Schönspielen gibt es da nichts zu gewinnen“, warnt Maurischat sein Team. Schon im Hinspiel tat sich die SpVg schwer. Nach dem Führungstreffer von Niclas Arenz war Bönen zwar überlegen, es blieb aber beim knappen 1:0-Erfolg.

Am Sonntag fehlt weiter Kevin Scheibke, der ebenso wie Hendrik Dördelmann im Urlaub ist. Der Einsatz von Ramazan Dincer (Achillessehnenprobleme) ist fraglich.

TuS Germania Lohauserholz II – IG Bönen (Sonntag 13 Uhr, Am Hahnenbach/1:0).

Ginge es nach den letzten drei Spieltagen, die IG wäre das Top-Team der Kreisliga A1. Dreimal in Folge haben die Bönener gewonnen. Das Problem: In der Tabelle zählen nicht ausschließlich die letzten drei Begegnungen. Deshalb ist Bönen (20 Punkte) weiterhin nur Vorletzter und kämpft um den Anschluss zu Gurbet Spor Bergkamen (25). Drei Partien bleiben der Elf von Trainer Ayhan Sezer, um die fünf Punkte Rückstand aufzuholen und am Drittletzten der Tabelle vorbeizuziehen.

Die „Alles-oder-nichts-Situation“, wie sie Sezer nennt, möchte die IG bestmöglich lösen – und alle noch zu vergebenden Punkte einsammeln. Entscheidende Bedeutung misst Sezer dabei diesem Wochenende zu: Bönen gasiert in Lohauserholz, Bergkamen ebenfalls auswärts beim SuS Rünthe. „Dieses Wochenende ist sicherlich ausschlaggebend. Wenn Gurbet Spor gewinnen sollte, wird es für uns natürlich ganz schwer“, sagt Sezer.

Zunächst aber hat sein Team ohnehin nur Einfluss auf die eigene Aufgabe – und die schätzt Sezer als schwierig genug ein. „Lohauserholz hat zuhause zuletzt stark gespielt, immer ein Tor geschossen“, sagt er über den Tabellenneunten, der auswärts in der vergangenen Woche allerdings chancenlos 1:6 gegen die SpVg Bönen unterging.

Im eigenen Kader sieht es gut aus: Im Vergleich zur Vorwoche stehen Sezer selbst sowie Harun Dogan wieder als Alternativen parat.

SVE Heessen – VfK Nordbögge (Samstag 17 Uhr, Am Busch/3:0).

Bereits am Samstag tritt der VfK am Heessener Busch an. Zunächst dachte Spielertrainer Dennis Juraschuk, dass die Vorverlegung angesichts des Champions-League-Finales eine gute Sache wäre, mittlerweile bereut er die Zusage auf die Anfrage des SVE allerdings ein bisschen: „Wir sind vielleicht ein wenig früh auf das Angebot der Heessener eingegangen“, sagt er angesichts der Ausfälle, die er am Samstag verkraften muss. Oliver Rothkamm, Cengiz Güner, Björn Kempe und Marc Aschmoneit sind privat verhindert, Marcel Kloda und Raphael Poljsak angeschlagen. „Ich muss mal wieder an der Mannschaft basteln“, sagt Juraschuk daher: „Aber wir kriegen das irgendwie hin.“ Das könnte zulasten der Reserve gehen, da alle eingesetzten Spieler am Sonntag gesperrt sind.

Der SVE war lange der Konkurrent der Nordbögger im Kampf um Platz drei. Nach vier Niederlagen in Folge ist der Gastgeber nun elf Zähler zurück. „Heessen ist ganz schön unter die Räder gekommen“, sagt Juraschuk, der am Wochenende den letzten, theoretisch noch fehlenden Punkt sammeln möchte, um Rang drei zu sichern. Da auch die Gäste Personalnot beklagen, stehen die Chancen dazu ganz gut. - bob

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