Abstiegsendspiel für die IG

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An die überzeugende Defensivleistung wie gegen den VfL Mark (vorne Caner Bölükbasi) will die IG wieder anknüpfen.

BÖNEN - Am Bönener Schulzentrum kämpft die IG um die wohl letzte Chance auf den Klassenerhalt. Als Schlusslicht trifft sie auf den Vorletzten TIU Rünthe. Die SpVg Bönen empfängt am Rehbusch mit dem TuS Uentrop eines der besten Rückrundenteams. Die meisten Punkte in der Rückserie holte bislang der VfK Nordbögge, der gastiert bei Gurbet Spor Bergkamen. Alle Spiele beginnen am Ostermontag um 15 Uhr.

Kreisliga A1: IG Bönen – TIU Rünthe (Ostermontag 15 Uhr, Schulzemtrum/Hinspiel 1:3). Es ist das Abstiegsendspiel für die IG Bönen. Nur mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten TIU Rünthe kann die Mannschaft von Trainer Ayhan Sezer überhaupt noch auf Rettung hoffen. Sechs Punkte beträgt der Rückstand der Bönener auf den direkten Konkurrenten. „Wir haben die Pflicht, zu gewinnen“, erklärt Sezer klipp und klar. Allerdings drohen ihm mit Kapitän Nihat Isik und Arman Kuba zwei wichtige Defensivspieler auszufallen. „Hinter beiden steht ein sehr großes Fragezeichen“, sagt der Coach.

Eine Ausrede soll das Kaderproblem aber nicht sein. „Wir müssen von Anfang an alles rausgeben, was wir haben, um Tore zu machen“, so der Trainer. In den vergangenen Partien begann die IG oft gut, traf jedoch nicht ins Netz – und verlor am Ende, weil die Kraft nicht reichte. Das weiß auch Sezer, der hofft, in Führung liegend auf Konter spielen zu können. Um das zu erreichen, setzt er zu Beginn auf Offensive, will wieder mit zwei Stürmern statt wie zuletzt gegen Nordbögge und in Pelkum nur mit einer Spitze auflaufen.

Jüngst passt bei der IG das Defensivverhalten allerdings nicht mehr, nachdem sich das Team zu Anfang der Rückserie in der Defensive noch stabil präsentiert hatte, Auch im Hinspiel war es ungenügend: „Da haben wir unsere Schlafeinheit weitergeführt“, erinnert sich Sezer ungern. Immerhin Cihan Ciplak, der damals zwei Tore erzielt hatte, lief zuletzt nicht mehr für Rünthe auf. „Wir werden TIU zuhause zeigen, wo der Hase hinläuft und werden knipsen“, verspricht der Coach.

SpVg Bönen – TuS Uentrop (Rehbusch/Hinspiel 3:1). Für SpVg-Trainer Axel Maurischat ist der 6:1-Erfolg bei TIU Rünthe kein Maßstab, ob seine Mannschaft zurück in die Spur gefunden hat. „TIU steht zurecht da unten“, sah er seine Mannschaft kaum gefordert. Dennoch war der Coach zufrieden, wie sein Team die Aufgabe löste. „Wir haben das gut zu Ende gespielt. Das war schon vernünftig“, so Maurischat, der nun auch optimistisch in die Partie gegen Uentrop geht.

Die Elf vom Giesendahl hat nach einer schwachen Hinrunde mittlerweile eine kleine Klettertour von Rang zwölf auf Platz sechs hingelegt. Mit 16 Punkten hat der TuS in der Rückserie sogar drei Zähler mehr auf dem Konto als Bönen, obwohl er vor zwei Wochen beim Kellerkind SuS Rünthe eine 1:4-Pleite kassierte. „Uentrop ist eine Mannschaft, die schwer einzuschätzen ist“, sagt Maurischat.

Er hat natürlich großen Respekt vor Sebastian Jakob, den Toptorjäger der Liga, der bereits 26 Mal getroffen hat. Im Hinspiel hatte die SpVg den Stürmer ebenso gut im Griff wie die Partie – wenn die Anfangsphase außen vorgelassen wird. Vor der Begegnung am Ostermontag hat die SpVg jedoch weiter Personalprobleme. Maurischat hofft auf eine Rückkehr von Tobias Wittwer, der zuletzt wegen Leistenprobleme pausierte. Ansonsten bleibt der Kader unverändert.

Gurbet Spor Bergkamen – VfK Nordbögge (Nordbergstadion/Hinspiel 2:4). Für uns ist das eine Pflichtaufagbe. Wir wollen zeigen, dass wir besser sind“, sagt VfK-Spielertrainer Dennis Juraschuk vor dem Duell des Drittbesten beim Drittletzten Gurbet Spor Bergkamen. Aber er warnt seine Akteure auch: „Es wird sich zeigen, ob wir aus dem IG-Spiel gelernt haben.“ Gegen das Schlusslicht reichte es für Nordbögge nur zu einem 1:1. Marc Aschmoneit, Thomas Kul und Björn Kempe sind verhindert, wobei Letzterer immerhin seine Verletzung aus der Partie gegen den BV 09 Hamm vor einer Woche auskuriert hat. Dafür kehrt Sebastian Schneck zurück. Patrick Heller wechselt sich wieder mit Andre Juraschuk im Tor ab. Das Hinspiel endete 4:2 für den VfK. „Wir müssen die Punkte mitnehmen“, fordert der Coach. -  bob

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