Nordbögge gegen Schlusslicht Pelkum / IG greift wieder ein

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Marc Aschmoneit (links) sah gegen Wiescherhöfen die fünfte Gelbe Karte und muss gegen seinen Ex-Klub Pelkum zuschauen.

BÖNEN -  Beim sieglosen Schlusslicht der Fußball-Kreisliga A1, dem FC Pelkum, möchte sich der VfK Nordbögge abhanden gekommenes Selbstvertrauen holen. Die IG greift nach einem spielfreien Wochenende am Sonntag wieder ins Geschehen ein.

IG Bönen – Hammer SC (Sonntag 14.30 Uhr/Schulzentrum). Ayhan Sezer sieht es pragmatisch. „Probleme sind dazu da, gelöst zu werden“, sagt der IG-Trainer. Auf sechs Stammspieler muss der Coach verzichten. Zumindest bei Arman Kuba besteht aber Hoffnung auf einem Einsatz. Fehlen werden Erkan Vakifli, Ibrahim Yörük, Mohammed Gümüs und Evren Karka verletzungsbedingt. Keeper Coskun Gökce ist gesperrt. Dafür kehren die zuletzt gesperrten Sherif Karahan und Laye Toure ebenso in den Kader zurück wie der verletzte Mehmet Duman.

Besonders die Torhüterposition bereitet Sezer natürlich Probleme. Wahrscheinlich rückt Ahmet Saritelli aus der zweiten Mannschaft auf. Auch der Ausfall von Stoßstürmer Yörük zwingt den Coach zum Handeln. Er erwägt eine Systemänderung, da er einen bulligen Spielertyp wie Yörük nicht zweimal im Kader hat.

Ansonsten warnt Sezer vor dem HSC. Der Tabellennachbar hat nach einem Durchhänger die jüngsten beiden Partie deutlich für sich entschieden. Die Bönener wollen ihren Heimvorteil nutzen, obgleich der Trainer die momentane Qualität des Aschenplatzes am Schulzentrum bemängelt. Durch das viele Wasser haben sich Huckel gebildet, der Boden müsste dringend abgezogen werden. „Wir müssen platzabhängig Fußball spielen“, fordert Sezer daher.

FC Pelkum – VfK Nordbögge (Sonntag 14.30 Uhr/Selbachpark). Die großen Ziele hat Dennis Juraschuk längst ad acta gelegt. „Von Aufholjagd will ich gar nicht reden. Wir müssen uns irgendwie in die Winterpause retten“, sagt der Nordbögger Spielertrainer. Allein im Vergleich zur Vorwoche droht ihm gegen Pelkum der Ausfall von sechs Akteuren. Christoph Wöllert (Gelbrot-Sperre), Marc Aschmoneit (Gelbsperre) und Cengiz Güner (verletzt) fallen definitiv aus. Die Einsätze der angeschlagenen Björn Kempe und Sebastian Kromke sind ebenso ungewiss wie der des beruflich eingespannten Raphael Poljsak. „Ich habe derzeit gerade einmal elf Spieler“, klagt Juraschuk vor dem Abschlusstraining: „Es macht keinen Spaß mehr.“ Einziger Lichtblick: Sebastian Schneck trainierte am Dienstag beschwerdefrei, könnte erstmals in dieser Saison in der ersten Mannschaft auflaufen. Zudem steht Daniel Friebe vor der Rückkehr. bei Ali Öncül und Oliver Hartmann wird kurzfristig entschieden, ob sie spielen können.

Der Gegner aus Pelkum rückt da in den Hintergrund. „Wir müssen die schlagen aufgrund der Tabellensituation. Alles andere zählt nicht“, stellt Juraschuk aber vor dem Duell mit dem sieglosen Schlusslicht unmissverständlich klar. - bob

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