SpVg rechnet schon / VfK mit Personalnot

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Ruchan Akman (links) kehrt nach seiner Rotsperre wieder ins Aufgebot der SpVg zurück.

BÖNEN -  Der SpVg Bönen fehlen noch drei Siege zum Titel in der Fußball-Kreisliga A1. Dahinter hofft der VfK Nordbögge noch auf den zweiten Platz. Die IG will dagegen erstmals zwei Siege in Folge feiern.

TuS Wiescherhöfen II – SpVg Bönen (Sonntag 15 Uhr/Wielandstraße).

Zum zweiten Mal in Folge spielt die SpVg Bönen gegen den Tabellenvierten der Fußball-Kreisliga A1. Doch damit, dass es wieder so einfach wird wie beim 8:1-Sieg gegen den SVE Heessen, rechnet am Rehbusch niemand. Denn die Reserve des TuS Wiescherhöfen, bei der die SpVg am Sonntag gastiert, befindet sich im Topform und ist hinter dem VfK Nordbögge die zweitbeste Rückrundenmannschaft – vor Spitzenreiter Bönen.

„Da müssen wir schon aufpassen“, sagt SpVg-Trainer Axel Maurischat: „Das ist eine erfahrene Truppe mit viel Kameradschaft.“ Daraus ragt Stürmer Tarik Basoglu heraus, der bereits 24 getroffen hat und damit vor Thorsten Renk (22) auf Platz drei der Torjägerliste liegt. Maurischat will dagegen auf die Spielfreude setzen, die sein Team beim 5:2 im Hinspiel und bei den jüngsten Auftritten zeigte. „Wir haben in der ersten Halbzeit die Tore schön herausgespielt“, so der Trainer.

Der rechnet vor dem fünftletzten Spieltag schon langsam durch, wie lang der Weg bis zum Titel ist: „Drei Spiele müssen wir noch gewinnen, dann sind wir auf jeden Fall durch.“

Zum Saisonfinale entspannt sich auch die personelle Situation bei den Bönenern. Ruchan Akman und Ramazan Dincer haben ihre Sperren aus dem Derby gegen Nordbögge abgesessen, wobei hinter dem Einsatz des Letzteren ein Fragezeichen steht. Auch Felix Holtbrügger ist als frisch gebackener Papa wieder bereit.

TuS Uentrop – VfK Nordbögge II (Sonntag 15 Uhr/Giesendahl).

Dem VfK Nordbögge winkt der zweite Platz in der Fußball-Kreisliga A1. Bis auf einen Punkt hat sich die Mannschaft von der Feuerwache an den FC Pelkum herangearbeitet. Doch Spielertrainer Dennis Juraschuk ist vor dem Spiel beim TuS Uentrop skeptisch. „Es könnte möglich sein, aber es wird diese Woche schwierig zu erreichen sein.“

Denn zum einen trifft Pelkum auf Schlusslicht TIU Rünthe, zum anderen „haben wir personell zu kämpfen“, so Juraschuk. Marc Aschmoneit, Björn Kempe und Manuel Müller fallen aus privaten Gründen aus. Andre und Dennis Juraschuk kehren zwar zurück. Letzterer wird sich aber aufgrund von Rückenproblemen das Spiel von der Seitenlinie aus anschauen. So wird der Coach wohl die Spieler, die auch nach Verletzungen zuletzt in der zweite Mannschaft geparkt waren, zurückgreifen. „Wir müssen enger zusammenrücken“, sagt Juraschuk.

Das gilt im Giesendahl besonders, da der TuS heimstark ist und zuhause in diesem Jahr noch ungeschlagen ist. Juraschuk setzt darauf, dass seine Mannschaft den Personalmangel durch das große Selbstvertrauen kompensiert, dass sich nach elf Spielen ohne Niederlage angesammelt hat: „Wir haben einen Lauf und hoffen, dass wir davon zehren können.

SVE Heessen – IG Bönen (Sonntag 15 Uhr/Marienstadion).

Den direkten Verbleib in der Fußball-Kreisliga A1 möchte IG-Coach Ayhan Sezer noch nicht abschreiben, auch wenn der Rückstand seiner Mannschaft auf den drittletzten Tabellenplatz trotz des 2:0-Sieges gegen den SVF Herringen II durch den Überraschungserfolg von Gurbet Spor Bergkamen gegen Pelkum (5:4) bei acht Punkten konstant geblieben ist. „Wir geben nicht auf und denken weiterhin von Spiel zu Spiel“, sagt Sezer angesichts von noch 15 zu verteilenden Zählern.

Ein Schritt in die richtige Richtung soll das Gastspiel beim SVE Heessen sein. Auf dem Papier ist die Eintracht als Tabellenfünfter (44 Punkte) der große Favorit. Ansonsten aber spricht einiges für die Sezer-Elf. So etwa das Hinspiel, in dem Bönen durch Treffer von Raphael Thiemann und Adem Batak einen seiner bislang nur vier Saisonerfolge feierte. Heessen beklagt zudem eine große Personalnot und unterlag zuletzt mit 1:8 bei der SpVg. „Das Ergebnis aus der letzten Woche hänge ich nicht zu hoch. Das zählt nichts“, sagt Sezer.

Er blickt aber vor allem auf die eigene Mannschaft. In der fehlt abermals nur der weiterhin verletzte Laye Toure, ansonsten kann Sezer aus dem Vollen schöpfen. „Wir möchten die Euphorie vom Herringen-Sieg natürlich mitnehmen“, sagt er. - bob/jan

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