Volleyballerinnen der TuS Bönen wollen in die Verbandsliga aufsteigen

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Sabrina Keil (rechts) und Sabrina Schlensog sind verantwortlich für die stabile Annahme der Bönener Volleyballerinnen.

BÖNEN -  Den zweiten Tabellenplatz hatten Bönens Volleyball-Damen vor der Saison als Ziel ausgegeben. Nach abgeschlossener Hinrunde steht der Aufsteiger aktuell sogar ganz oben in der Landesliga-Tabelle. Unangenehm ist den Bönener Frauen die neue Favoritenrolle nicht: „Wir wollen aufsteigen“, sagt Mannschaftssprecherin Stella Greinke.

„Die Frage ist, wer besser aus der Winterpause kommt“, blickt Greinke erwartungsvoll Richtung Rückrundenstart am kommenden Samstag in der Humboldt-Halle. Denn dann trifft die Bönener Sechs um 16 Uhr auf den vermeintlich härtesten Konkurrenten um Platz eins und den damit verbundenen direkten Aufstieg, den Verbandsliga-Absteiger Telstar Bochum II. Die haben ihren Schrecken allerdings gleich im ersten Saisonspiel verloren. Ligarückkehrer Bönen gewann glatt mit 3:0.

Was die Stärke der TuS in dieser Saison ausmache? „Das ist sicherlich unsere auch dem Gegner gegenüber zur Schau gestellte mannschaftliche Geschlossenheit“, beschreibt Greinke. „Wenn mal was nicht läuft, muntern wir uns gegenseitig auf“, beschreibt sie. Natürlich gäbe es Konkurrenz innerhalb der Mannschaft. Das Team sei damit aber bisher positiv umgegangen. „Ein großes Plus auf dem Feld ist in dieser Saison die sehr stabile Annahme“, erklärt Greinke. Was an den beiden Sabrinas läge. Die eine, Libera Keil, spiele einen hochkonzentrierten Part. Die andere, Schlensog, stabilisiere nicht nur die Bönener Feldabwehr, sondern könne dieselbe Position wie Keil bekleiden, sorge so für den nötigen Druck bei der Stamm-Libera, immer alles abzurufen.

Neben Telstar Bochum, mit nur einem Punkt Rückstand auf Bönen direkter Verfolger, gäbe es kein wirklich überzeugendes Team in der Liga. Der Dritte, Datteln, vielleicht? Immmerhin brachten die der TuS die bisher einzige Saisonniederlage bei. „Nee, beim 0:3 sind wir zum einen gescheitert, weil uns die Außenangreifer fehlten, zum anderen am merkwürdig entscheidenden Schiedsgericht“, erinnert sich Greinke.

„Wir würden wirklich gerne Verbandsliga spielen – auch weil viele Mannschaften aus der Region dort aufschlagen“, sagt die Mannschaftssprecherin. „Der Unterschied zur Landesliga ist auch nicht so groß, dort machen die Akteure nur weniger Fehler“, so Greinke, „das ist aber kalkulierbar und ich denke, das liegt uns mehr als wenn wir auf Mannschaften treffen, die augenscheinlich nicht wissen, was sie tun.“ - ml

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