TuS-Trainer Salaw: „Sprung in die Verbandsliga ist groß“

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TuS-Trainer Michael Salaw ist bestens vorbereitet auf die Verbandsliga.

BÖNEN -  Michael Salaw ist seit knapp drei Jahren Trainer der TuS-Volleyballerinnen. Und ein Meistermacher. Mit dem ehemaligen Verbandsligaspieler des CVJM Heeren stiegen die Bönenerinnen zweimal hintereinander auf. Im Interview mit Markus Liesegang erklärt Salaw seine Idee vom Volleyball.

Herr Salaw, die erste Verbandsligasaison steht für die TuS-Damen an, ändert sich etwas am Spielsystem?

Michael Salaw: Sicher. In der Verbandsliga wird jeder Fehler bestraft. Jedes Spiel hat den Charakter eines Relegationsspieles. Darauf müssen wir vorbereitet sein.

Wie sieht diese Vorbereitung aus?

Salaw: Bei uns werden mit Nadine Tewes, Katharina Buhl und Sarah Deutsch nur noch drei Leute annehmen. Dazu kommen noch die Libera Sabrina Keil und Sabrina Schlensog. Wir werden uns weiter spezialisieren. Eine präzise Annahme ist die Voraussetzung für schnelleres Zustellen und höheres Tempo im Angriff – das ist aber ein Standard in höheren Ligen. Außerdem haben wir den Hinterfeldangriff optimiert.

Seit wann seit Ihr Team schon im Training?

Salaw: Eigentlich schon seit Juni, die Sommerferien durch. Wir haben ja den großen Vorteil, dass wir den Schlüssel zur Goethehalle haben. Die Beteiligung war auch okay bis gut. Am Anfang war es ein wenig chaotisch. Ich glaube aber, inzwischen haben alle das neue System in sich aufgesogen. In der Abwehr spielen wir auch weiterhin so wie in der Landesliga. Die Vorbereitung endet jetzt aber keineswegs. Sie geht in der Anfangsphase der Saison weiter. Da werden wir sehen, ob die Grundaufstellung passt oder nicht.

Wie fügen sich die Neuen ein?

Salaw: Sehr gut. Und zwar alle. Es war und ist ja eine große Stärke der Mannschaft, dass sie sehr homogen ist, sich auch privat versteht. Wir haben mit 14 Leuten einen sehr großen Kader. Mit dem Vorteil das wir Krankheiten und Schwächen ausgleichen können. Auf der Position der Stellerin haben wir mit Jessi Karkowski jetzt eine zweite, gleichwertige Spielerin zu Stella Greinke – beide haben ihre Stärken, Stella stellt präziser, Jessi ist im Block und Feld besser. Ich hab jetzt eher das Problem, dass nur zwölf auf den Spielbericht dürfen.

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