TuS-Volleyballerinnen müssen an sich arbeiten

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Die vier Neuen der TuS Volleyball-Damen: Rikarda Rinschede, Antje Schönhütte, Sina Fröhlich und Jessi Karkowski.

BÖNEN -  Einen richtig guten Gegner suchte sich Verbandsliga-Aufsteiger TuS Bönen fürs erste Testspiel am Donnerstagabend aus. „Die haben sich schnell auf uns eingestellt, die Schwächen erkannt und dann ausgenutzt“, blickte Mannschaftssprecherin Stella Greinke auf die Viersatz-Partie gegen den Verbandsligisten SC Hennen zurück.

Gute Ansätze erkannte TuS-Trainer Michael Salaw trotzdem: „Der Mittelangriff und die Annahme haben mir schon gut gefallen.“ Nicht so zufrieden war Salaw mit der nachlassenden Konzentration. In den ersten beiden Sätzen hatte der Gastgeber, bei dem Antje Schönhütte ihren ersten Einsatz im Leistungsbereich überhaupt hatte, zunächst die Oberhand. „Aber wir haben Probleme mit dem Testspielmodus“, erkannte Greinke. „Lockerheit ist wichtig, um das Mannschaftsgefüge zu stärken, aber wir müssen künftig auch Freundschaftsspiele ernster nehmen.“

Salaw verschaffte am Donnerstagabend allen im Kader Einsatzzeiten. Neben Schönhütte, die zuvor nie im Meisterschaftsbetrieb gespielt hatte, standen auch Sina Fröhlich, Jessi Karkowski (beide Lünener SV) und Rikarda Rinschede (TV Werne) am Netz. „Und die Neuen sind eine Verstärkung“, urteilte Salaw. „Wir müssen aber an uns arbeiten“, gab sich Greinke hingegen selbstkritisch. Eine Videoanalyse der Partie, ein nächstes Testspiel morgen gegen den Landesligisten TV Brechten (ca. 14.30 Uhr, Goethehalle), ein Turnier in Erkelenz am kommenden Wochenende und der eigene Zechencup am ersten Septemberwochenende sollen dafür sorgen, dass die TuS-Volleyballer in der Verbandsliga Fuß fassen. - ml

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