Volleyball 

Runter vom Relegationsplatz: Die neuen Vorsätze tragen Früchte

+
Einen guten Start ins Sportjahr 2020 feiern die Volleyballerinnen der TuS Bönen (von links) Sabrina Keil, Kim Varlemann und Katrin Zilske.

Mit guten Vorsätzen gingen die Volleyballerinnen der TuS Bönen ins Sportjahr 2020. Und sie setzten diese gleich im ersten Meisterschaftsspiel mit einem glatten 3:0-Erfolg über ATV Haltern um.

Bönen - Positiv war auch, dass die Bönenerinnen mit dem Druck gut umgingen. Schließlich standen sie nach zwei Niederlagen im Dezember gegen Sorpesee II (2:3) und Schwerte (0:3) auf dem Relegationsplatz.

Und wie in der Vergangenheit wieder so frühzeitig in den Abstiegsstrudel zu geraten, das wollten sie und ihr Trainer Michael Salaw unbedingt vermeiden. „Wir sind auf Platz sieben, runter vom Relegationsplatz“, freute er sich nach dem glatten 3:0 (25:12, 25:15, 25:20) gegen den Tabellenvorletzten aus dem nördlichen Ruhrgebiet.

Hilfreich war an diesem für die TuS perfekten Spieltag, dass Sorpesee II ebenfalls glatt mit 0:3 gegen den Tabellenfünften Meschede verlor und somit mit den Bönenern den Tabellenplatz tauschte. Die knapp 40 Zuschauer verfolgten in der Goethehalle von Beginn an eine sehr einseitige Partie. „Die Mädels waren vom ersten Aufschlag an fokussiert“, lobte Salaw.

Teambesprechung. Die Taktik der Bönenerinnen gegen Haltern ging voll auf.

„Die Annahme war sehr stabil, durch unsere Aufschläge haben wir sie durchgehend unter Druck gesetzt.“ Die Folge war eine schnelle Führung, ein 20:9 nach einer Viertelstunde. Haltern machte noch drei Punkte. Die Klatsche im ersten Satz verunsicherte die Gäste, deren Rückstand auf den Relegationsplatz jetzt vier Punkte beträgt, weiter.

Zahlreiche technische Fehler auf Seiten des ATV, die die Bönener Volleyballerinnen konsequent zu nutzen wussten, führten dazu, dass sich die Gesichtszüge von Salaw immer mehr entspannten. Vor allem die Schlussphase des zweiten Satzes war eindrucksvoll. Ab dem knappen 17:15 holte nur noch der überlegene Gastgeber Punkte zum 25:15. Die TuS-Bank, darunter überraschend auch Nadine Wilmes, feierte die aktive Sechs. „Nadine hatte heute nicht ihren besten Tag“, begründete der Coach die Auswechslung der normalerweise gesetzten Außenangreiferin Mitte des zweiten Satzes.

Ansonsten beobachtete Salaw viel Positives. „Anja Kapschik hat sehr gut gestellt, Libera Sabrina Keil hat die Annahmen sehr gut organisiert. Das war zwei Klassen besser als in den letzten Spielen. Und das lag nicht am Gegner.“ Im letzten Satz hielt Haltern bis zum 5:5 mit und ließ sich auch in der Folge nicht wirklich abschütteln. Die TuS-Damen spielten dennoch selbstsicher weiter, hatten die Partie im Griff, ließen ab und an Spielwitz aufblitzen, sahen die Lücken in der Feldabwehr des ATV und nutzten sie zum Punkt. Kim Varlemann verwandelte gleich den ersten Matchball zum 25:20.

TuS: Keil, Sauli, Ufer, Buhl, Kapschik, Wilmes, Varlemann, Richert, Zilske, Wandel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare