TuS Bönen will Landesligaspitze halten

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Nadine Tewes muss morgen gegen Dortmund die Lücken finden. Der Gegner stellt eine starke Feldabwehr.

Bönen - Oft mussten die Bönener Volleyballdamen in dieser Saison bisher nicht antreten. Den vier Partien folgten lange Pausen, die letzte Partie bestritt der Verbandsligaabsteiger vor drei Wochen bei GW Werl (3:0). Immerhin war die TuS genauso erfolgreich wie zuvor: Bönen gab erst einen Satz ab und steht mit zwölf Punkten ganz oben in der Tabelle. Gleich dahinter folgt der nächste Gegner, der TV Jahn Dortmund.

Landesliga: TuS Bönen – TV Jahn Dortmund (Sa., ca. 16.30 Uhr, Gesamtschule Haspe, Kirmesplatz 2, Hagen). „Es ist einfach schwierig, bei diesen zwei oder gar drei Wochen Pause im Spielrythmus zu bleiben“, erklärt TuS-Trainer Jochen Schönsee. Deswegen schoben die Bönener in der vergangenen Woche ein Trainingsspiel beim TV Hörde ein. „Das Ergebnis ist nicht der Rede wert“, verweigert TuS-Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog die Auskunft. „Aber es war wichtig für den Rhythmus und wir haben einige taktische Sachen ausprobiert.“ Sie ist durch den Ausfall von Sabrina Keil einzige Libera der TuS und eigentlich auf die Abwehrarbeit spezialisiert. „Wir spielen uns ja seit drei Spielen aufeinander ein“, sagt Schlensog über ihre neue Rolle als Annehmerin. „Da muss sie durch“, meint Trainer Schönsee lapidar.

„Die, die fit sind, sind beim Training immer dabei“, lobt Schönsee den Fleiß im Team. Es gäbe viele Dinge zu verbessern, das sei aber im Volleyball immer so, unabhängig von der Ligazugehörigkeit. „Manchmal fehlt bei uns die nötige Konzentration“, sagt er, „und an der Zuspeilpräzision müssen wir arbeiten.“

Gerade die wird am Samstag in Hagen gefragt sein. „Jahn Dortmund hat am letzten Spieltag den Relegationsplatz um den Verbandsligaaufstieg ganz knapp verpasst“, warnt Schönsee vor einem Gegner auf Augenhöhe. Die Dortmunder sind mit ebenfalls vier Siegen aus vier Spielen und zwölf Punkten ärgster und augenscheinlich einziger Konkurrent der Bönener. Jahn hat nur einen Satz mehr verloren.

„Wir müssen absolut fit sein für das Spiel“, erklärt Schönsee. Während Keil und Doreen Scharwey verletzt ausfallen, hofft der TuS-Trainer darauf, dass die erkrankten Lisa Maruhn und Jana Menger wieder dabei sein werden.

„Es wird spannend“, betont Schlensog. Der Gegner beeindruckte sie und den Trainer mit einer starken Feldabwehr. „Die sind fix unterwegs und machen sehr wenig Fehler“, erklärt die Mannschaftssprecherin vor dem Landesligaspitzenspiel.

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