RSV voller Vorfreude zum Spitzenspiel nach Kamen

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Nach dem gegen Lünen bei Dennis Geckert und Co. noch Startschwierigkeiten gab, soll der RSV-Motor gegen Kamen auf Hochtouren laufen.

BÖNEN - Die Handballer des RSV Altenbögge können am Samstag einiges dafür tun, aus dem Rennen um den Meisterschaftstitel in der Kreisliga einen Zweikampf zu machen. Denn die auf Rang zwei liegenden Bönener treten um 19 Uhr beim Tabellendritten VfL Kamen zum Spitzenspiel an.

Kamen weist sechs Minuspunkte auf, Altenbögge drei und Liga-Primus Oberaden II zwei. Sollten die Gäste in der Koppelteichhalle gewinnen, wäre der VfL wohl bis auf Weiteres distanziert. Dazu ist allerdings ein schweres Stück Arbeit angesagt. „Kamen ist und bleibt als Bezirksliga-Absteiger schlicht und einfach Favorit“, stellt Betreuer Björn Dörnemann klar. Was aber nicht heißt, dass sich der RSV am Samstag nichts ausrechnet. „Wir spielen unseren Handball, so wie wir ihn immer versuchen zu spielen“, betont Dörnemann, der die Aufgabe in Kamen als „lösbar“ bezeichnet.

In der Hinrunde trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht mit einem 31:31-Unentschieden. „Davon kann ich aber recht wenig mitnehmen, weil das damals direkt nach der Trainerentlassung eine frische Situation für uns war“, so Dörnemann. Seitdem habe sich sein Team als Mannschaft aber weiterentwickelt. „Aber Kamen ist nicht umsonst Dritter“, leitet er daraus keine Sieggarantie ab. „Wir sind zuversichtlich, haben jedoch großen Respekt“, erklärt Dörnemann die Ausgangslage.

Immerhin das Selbstvertrauen beim RSV ist nach sieben meist deutlichen Erfolgen in Folge groß. Deshalb haben die Bönener auch vor dem Spitzenspiel keine spezifischen Informationen zu ihrem Kontrahenten eingeholt. „Die Spielweise des Gegners kann uns zu in 90 Prozent der Fälle egal sein“, erklärt Dörnemann. Wichtiger sei es, das eigene Potenzial abzurufen und sein Spiel ordentlich durchzuziehen.

Vor dem Duell mit Kamen braucht der Betreuer sich zumindest um die Einstellung keine Sorgen machen. „Alle sind hochmotiviert. Und auf so ein Spiel freuen wir uns wie ein kleines Kind“, meint Dörnemann. Damit dürfte auch ausgeschlossen sein, dass die Altenbögger erneut so fahrig auftreten wie vor Wochenfrist in der ersten Hälfte beim Lüner SV II. „Wir wissen alle, worum es geht“, spricht der Betreuer für seine Mannschaft. Schließlich zog diese beim Training die Sporen wieder deutlich an. In Spielen mit der A-Jugend holte sich Altenbögge zudem weitere Wettkampfhärte.

Die Partie in Lünen wurde auf Video aufgezeichnet, so dass alle Akteure ihre Vorstellung in Ruhe begutachten konnten. „Da hat jeder seine Schlüsse gezogen“, weiß Dörnemann, der die Begegnung zum Jahresauftakt ansonsten als abgehakt einstuft.

Personell kann der RSV aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Michael Springhoff setzte mit dem Training aus, weil er Montag Vater geworden war. Er steht aber am Samstag im Tor. „Das rechnen wir ihm hoch an“, freut sich Dörnemann. - bob

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