In Bönen wird der dritte Lauf am Turm geplant

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Zahlreiche Läufer werden am 14. Januar zum 33. Bönener Lauf erwartet, zum dritten Mal geht es um den Turm.

Bönen -Der zweite Sonntag im neuen Jahr ist seit über 32 Jahren ein fester Termin im Kalender zahlreicher Leichtathleten. Dann laden die Lauffreunde Bönen zum 10 km-Volkslauf, früher zur Lenningser Ermelingschule, seit zwei Jahren in die Ortsmitte.

Dort, im Schatten des ehemaligen Förderturms der Zeche Königsborn III/IV, wird am 14. Januar der 33. Bönener Lauf oder aber der dritte Lauf am Turm gestartet.

Und damit alles glatt läuft, arbeiten die Lauffreunde augenblicklich eine umfangreiche To-do-Liste ab. 145 Punkte notierte der Veranstalter nach den Erfahrungen der beiden Vorgängerläufe am Bönener Wahrzeichen. „55 haben wir abgearbeitet“, erklärt Lauf- und Pressewart Jürgen Korvin. „Die restlichen schaffen wir aber auch noch – wir sind gut in der Zeit.“ Der vielleicht wichtigste dieser Punkte ist die Einrichtung einer so genannten Hotline. Im vergangenen Jahr gab es nämlich Blitzeis am Vorabend und eine Unwetterwarnung für NRW. Das Wetter am Lauftag war ebenfalls nicht sehr einladend. Die Folge war ein Minusrekord von nur 281 Teilnehmern. In der Regel findet die doppelte Anzahl den Weg nach Bönen.

Spätestens am Tag vor dem Lauf veröffentlicht der Verein auf seiner Internetseite nun eine Telefonnummer, über die aktuelle Infos abgefragt werden können. „Wären wir im Januar dieses Jahrs telefonisch erreichbar gewesen, wären doch ein paar Leute mehr gekommen“, sagt Korvin. Während andere Veranstaltungen abgesagt wurden, konnte die in Bönen stattfinden. „Plan B“ funktionierte: Bei der offiziellen Vermessung hatten die Bönener zusätzlich eine Fünf-Kilometer-Strecke auszeichnen lassen. Die wurde 2017 zweimal gelaufen.

Bislang gibt es 30 Anmeldungen

Seit Mitte Oktober wird ein Ausschreibungsheftchen in einer Auflage von 2000 Stück verteilt. „Unmittelbar im neuen Jahr folgt dann noch eine Mailingaktion, mit der wir die Läufer, die schon mal bei uns gelaufen sind, erreichen wollen“, erklärt Korvin. Bisher haben sich zwar erst 30 Athleten angemeldet. Aber das sei zu diesem Zeitpunkt normal, sagt der Pressewart. Wer läuft, soll in diesem Jahr erstmals auch online in einer Starterliste abrufbar sein.

Ob Laura Lienhart dabei sein wird, ist fraglich. Die Siegerin des ersten Laufs am Turm verlief sich in diesem Jahr und wurde „nur“ Sechste. Damit so etwas am 14. Januar möglichst nicht passiert, steht Korvin persönlich am Wendepunkt. „Ich steige im Jahr 2018 in die Altersklasse M70 auf“, erklärt er. Dass sich der Laufwart nach und nach zurückziehen will, ist bekannt. „Beim kommenden Lauf werde ich als Streckenposten bei Kilometer 6, also am Wendepunkt kurz vor der Derner Straße in Kamen-Heeren stehen oder sitzen.“ Korvin will dort den letzten Teilnehmer abwarten und sich erst dann um die Ergebnisliste kümmern – der letzte Punkt auf seiner Liste.

www.lauffreunde-boenen.de

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