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Vier Spiele in zehn Tagen für den RSV - Derby in Oberaden zum Auftakt

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Von: Rainer Gudra

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Sören Feldmann wird in Oberaden nicht nur Tore werfen, sondern für den verhinderten Trainer Nadim Karsifi auch das Team coachen.
Sören Feldmann wird in Oberaden nicht nur Tore werfen, sondern für den verhinderten Trainer Nadim Karsifi auch das Team coachen. © Baur Boris

Mit bisher lediglich 17 Spielen hinken die Handballer des RSV Altenbögge dem Programm in der Verbandsliga (2) noch hinterher. Jetzt aber folgen für die Bönener vier Spiele in zehn Tagen.

Bönen - Unter diesen vier Spielen sind die Duelle mit dem Tabellenzweiten ASV Senden am Sonntag, 8. Mai, mit dem ungeschlagenen Spitenreiter HC Westfalia Herne am Donnerstag, 12. Mai, daheim im Schulzenrum, sowie zum Abschluss am Samstag, 14. Mai, gegen den PSV Recklinghausen. Den Auftakt macht an diesem Donnerstag das Derby beim SuS Oberaden (20.15 Uhr, Römerberghalle).

Karsifi wünscht sich vier Punkte

Zwei Punkte aus diesem anspruchsvollen Programm, so rechnet Nadim Karsifi vor, würden dem RSV wohl schon zum vorzeitigen Klassenerhalt reichen. „Vier sollten es aber schon sein, um ganz sicher zu gehen – und die möglichst schon vor dem Spiel gegen Recklinghausen“, sagt der neue Trainer, der in seinen bisher vier Spielen mit den Altenböggern drei Siege holte.

Da würde ein Derby-Erfolg bereits für die nötige Lockerheit sorgen, um vielleicht gegen Herne für die große Überraschung zu sorgen. „Dem Meister noch eine Niederlage zufügen, da sind die Jungs heiß drauf“, sagt Karsifi. Oberaden, in der Tabelle direkt hinter Altenbögge auf Rang sieben notiert, sieht der Altenbögger Trainer nach vielen Corona- und Verletzungsproblemen wieder auf dem richtigen Weg: „Die Mannschaft hat sich sportlich noch einmal entwickelt, kommt viel über ihre Erfahrung und besitzt eine gute Ruhe in ihrem Spiel“, sagt er über das Team von Mats Yannick Roth. „Es wird auf jeden Fall ein sehr enges Spiel. Du musst konstant gute 60 Minuten abliefern. Und wenn du da auch gewinnen willst, musst du die Phase richtig erwischen, in der sie mal unaufmerksam sind.“

28:26-Erfolg im Hinspiel

Im Hinspiel Ende September vergangenen Jahres gelang dies dem RSV, der daheim mit 28:26 erfolgreich war und dabei in Sören Feldmann seinen erfolgreichsten Werfer hatte. Er wird in Oberaden mehr als nur Tore werfen müssen, denn er vertritt den verhinderten Karsifi beim Coaching. Personell sieht es bei den Altenböggern gut aus: „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, sagt der Trainer, dessen Team zuletzt mit einem 31:20-Heimsieg gegen Schlusslicht SV Westerholt überzeugt hatte. Karsifi: „Wir sehen bei uns schon einen positiven Trend, die Spieler nehmen sehr gut auf, was ich von ihnen erwarte.“ Auch die Oberadener, die zwei Partien mehr ausgetragen haben als der RSV, gewannen ihr letztes Spiel. 33:16 hieß es gegen Kinderhaus. Zuvor gab es gegen Ahlen II, Brockhagen und Senden allerdings recht deutliche Niederlagen.

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