Masters-Vorrunde am Wochenende in der Goethehalle

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Der Hallenfußball bietet viel Raum für Emotionen. Auf dem Bild bejubelt der TSC Kamen einen Sieg nach Neunmeterschießen beim Warsteiner Masters des Vorjahres. Diesmal schickt der TSC seine zweite Mannschaft nach Bönen.

Bönen - Zum dritten Mal ist die SpVg Bönen Ausrichter einer Vorrunde des Warsteiner Masters. Am Samstag und Sonntag rollt jeweils ab 13 Uhr der Ball durch die Goethehalle. 14 Mannschaften spielen um die drei Tickets für das Finalwochenende des großen Hallenfußballturniers am 23./24. Januar in Werl.

Favorit ist natürlich Westfalia Rhynern. Auch wenn der Oberligist vor allem mit Bezirksligaspielern in Bönen antreten wird, bringen die Hammer viel Qualität mit. Doch auch vier Bönener Vereine wollen möglichst weit kommen, wobei für alle der Spaß im Vordergrund stehen soll, wie die Trainer unisono betonen.

Los geht es am Samstag mit der Vorrunde. Ab 13 Uhr beginnt die Gruppe A, in der sich gleich beide Teams der SpVg befinden. Die Reserve war kurzfristig für den Hammer SC eingesprungen – und gilt als Außenseiter. Doch der Modus meint es gut mit den Bönenern, denn nur ein Team pro Gruppe scheidet am ersten Turniertag aus. Außerdem sind mit dem TSC Kamen II und dem SV Körne zwei weitere B-Ligisten am Start. „Wir wollen einfach Spaß haben“, sagt Trainer Marco Wittwer. Er peilt eine kleine Steigerung zum Vorrundenaus in Heeren an. „Wichtig ist ja, nicht auf dem undankbaren siebten Platz zu landen“, hofft Wittwer auf ein Weiterkommen. Er hat einige Spieler zur Hand und baut im Tor auf einen Thiemann. Ralf oder Marvin werden im Tor stehen.

Ehrgeizigere Ziele hat Hendrik Dördelmann, der Trainer der ersten Mannschaft der SpVg. „Wir wollen uns natürlich gut präsentieren beim eigenen Turnier.“ Die Zwischenrunde der besten acht Teams am Sonntagnachmittag will er erreichen. Dazu bietet die SpVg I einen durchaus guten Kader auf. Im Vergleich zum Turnier in Heeren, als die Bönener in der Vorrunde ausschieden, baut er nun auf Robin Herger und Raphael Poljsak sowie eventuell Sedat Cakir. „Das Turnier ist für uns wichtiger“, sagt Dördelmann, obwohl auch er natürlich ganz entspannt in den Budenzauber geht.

Der Coach hat neben Herger auch Anton Bulion aus der Reserve in seinen Kader raufgezogen. Beide werden die Vorbereitung bestreiten und um einen Platz im Kader kämpfen. „Sie haben das Potenzial, es zu schaffen“, sagt Dördelmann, der sich wie berichtet auf die Verstärkung durch Arif Suludere von der IG Bönen freut. Während Raphael Thiemann dem Verein den Rücken gekehrt hat.

Die Gruppe A komplettieren neben Rhynern noch die A-Ligisten Yunus Emre Hamm und SV SW Frömern. Der TSC Kamen II war für den VfK Nordbögge eingesprungen, der zeitgleich beim Turnier in Lohauserholz spielt.

In der Gruppe B treten zwei weitere Bönener Teams an. Die IG und der TVG Flierich-Lenningsen haben es ungleich schwerer weiterzukommen. Denn die Gruppe ist sehr stark besetzt. Angeführt wird sie vom Westfalenligisten Mengede 08/20. Dahinter folgen die beiden spielstarken Bezirksligisten TSC Hamm und SpVg Hagen. In den Kampf um die drei Plätze, die den direkten Einzug in die Endrunde am Sonntag ab 15.30 Uhr garantieren will auch der A-Ligist SV Stockum mitmischen. Abgerundet wird die Gruppe vom SSV Hamm, der punktgleich mit Flierich auf Rang zwei der B-Liga-Tabelle liegt und über ein paar echt gute Hallenkicker verfügt. Diese sieben Teams beginnen laut Spielplan am Samstag um 16.51 Uhr.

„Wir sind der absolute Underdog und wollen einfach Spaß in der Halle haben“, sagt TVG-Coach Thorsten Müller, der eine Mischung aus erster und zweiter Mannschaft ins Rennen schickt. Bei der letzten Teilnahme erreichten die Fliericher die Zwischenrunde. Diesmal wäre Müller auch mit der Quali-Runde am Sonntag um 13 Uhr einverstanden, in der die Viert- bis Sechstplatzierten um zwei freie Plätze für die Zwischenrunde spielen.

Die hat Ayhan Sezer vor Augen. Der Trainer der IG Bönen greift wie im Vorjahr auf einen Feldspieler im Tor zurück. Anfang 2015 machte Sherif Karahan seine Sache sehr gut. Und ein mitspielender Torhüter ist sicherlich kein Nachteil in der Halle. „Wir wollen soweit wie möglich kommen. Dann gibt es ein bisschen Taschengeld“, sagt Sezer. Insgesamt werden beim Masters 15 000 Euro ausgeschüttet. - bob

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