Zweiter Teil des Sommerturniers am Schmerhöfeler Weg

Viele Besucher, viele Schleifen: Erfolgreiches Springturnier des RFV Nordbögge

Anna-Lena Mersmann gewann auf Lillifee den Springwettbewerb.
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Anna-Lena Mersmann gewann auf Lillifee den Springwettbewerb.

Sportlich erfolgreich waren die Springreiter der Reit- und Fahrgemeinschaft Nordbögge/Lerche beim Sommerturnier am Wochenende. Den Sieg im M-Springen mussten die Gastgeber zwar Christina Aust vom Nachbarverein RG Hacheney überlassen. Aber Steffen Bröckmann und Dajana Plaaß-Birwe folgten als Zweiter und Dritte auf dem Fuß. Berrit Lambardt holte sich gleich zwei Goldene Schleifen ab – sie gewann ein „normales“ L-Springen am Samstag und das mit steigenden Anforderungen am Sonntag.

Bönen – Nicht außen vor lassen wollte RuF-Pressesprecherin Lisa Kissing Youngster Marius Beckmann. „Der fühlt sich richtig wohl in unserem Hühnerhaufen und hat zudem einige Schleifen geholt“, bemerkte sie. Der größte Erfolg des Nachwuchsreiters: Beckmann gewann auf Ladykiller die Springprüfung Klasse A in Idealzeit. Nordbögges Annika Schmucker auf Bolle Bellini verpasste den Sieg in der anderen Abteilung dieser Prüfung knapp mit zwei Hundertstel Sekunden Rückstand auf Luisa Heinbuch (Bredenscheid).

„Richtig gut angenommen wurden die Prüfungen mit steigenden Anforderungen“, freute sich Kissing über 65 Starter in der Kategorie A und 42 bei derselben Art der Anforderungsklasse L. Dort lieferten sich Lambardt und die für St. Georg Werne reitende Bönenerin Caroline Deutsch, die am Samstag noch als Parcourshelferin am Schmerhöfeler Weg Stangen neu aufgelegt hatte. Eng war der Ausgang dieses Wettbewerbs aber weniger: Lambardt trieb Chardonnay fast vier Sekunden schneller über die Hindernisse.

Aust gewinnt deutlich

Recht deutlich war auch der Sieg von Aust im sportlich hochwertigsten Abschlussspringen am Sonntag. Die Hacheneyerin siegte im Stechen auf ihrem Paradepferd Kollinear mit null Fehlern in 41,71 Sekunden. Der Zweitplatzierte Bröckmann versuchte die RG-Reiterin auf Cloé zwar noch abzufangen, leistete sich bei 37,76 Sekunden aber einen Abwurf. Wie auch Plaaß-Birwe (41,75). Überhaupt war der Parcours nicht einfach zu sein.

Nur fünf Pferde bei 34 Starts erreichten das Finale. Bröckmann gab da auf Diddy allerdings auf. Der Lenningser hatte am Sonntag außerdem 911er Turbo gesattelt. Als erste Starter des Wettbewerbs verpasste die Kombination allerdings das Stechen mit neun Fehlerpunkten. Das Pferd ging das letzte Hindernis zweimal an. Zur Zeitstrafe kam noch ein Abwurf. Plaaß-Birwe als 15. Starterin blieb auf Calisto Blue als Erste fehlerfrei.

Sommerturnier des Reit- und Fahrverein Nordbögge-Lerche - das Spring-Wochenende

Springturnier am Schmerhöfeler Weg
Springturnier am Schmerhöfeler Weg
Springturnier am Schmerhöfeler Weg
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Sommerturnier des Reit- und Fahrverein Nordbögge-Lerche - das Spring-Wochenende

Beifall auf der Ehrenrunde

Als gelungenen Neustart nach langer Coronapause kann der Veranstalter das Angebot werten. Vor allem die hohen Zuschauerzahlen am Sonntag zeigten, dass Pferdespringen weiter Publikum zieht. Die Verpflegungsstationen waren gut besucht, die Reiter bekamen bei ihrer Ehrenrunde eine ordentlich Beifall spendende Kulisse geboten. Auch vom Wolkenbruch blieb das Turnier verschont. Am Samstag gab es einen leichten, aber kühlenden Sommerregen, der richtige Regen kam erst nach Schluss. „Und so mussten wir nicht wässern, auch schön“, beschrieb Kissing.

„Die Trennung der Disziplinen Springen und Dressur hat sich bewährt“, schloss die Pressesprecherin, „es war ein sehr entspanntes Turnier.“ Mit einer „Schrecksekunde“ am frühen Sonntagnachmittag: Hacheneys Kimberly Duda stürzte im A-Springen mit steigenden Anforderungen. Aus Vorsicht, „wegen entsprechender Symptome“ (Äußerung DRK), wurde sie per Rettungswagen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. „Es ist zum Glück nichts Schlimmes, wohl nur eine Prellung“, so Kissing. Der Unfall verzögerte das Turnier jedoch. Das M-Springen endete erst nach 19 Uhr.

Schleifen als Erst- und Zweitplatzierte erhielten die Pferde Chardonnay und Skylah von Berrit Lamberdt (links) und Caroline Deutsch im L-Springen mit steigenden Anforderungen.

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