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VfK schießt ein halbes Dutzend Tore - turbulentes Ende beim TVG

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Von: Günter Thomas, Patrick Droste, Jan-Niklas Dalley

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Bastian Eickhoff (links) erzielte den Ausgleichstreffer für Flierich.
Bastian Eickhoff (links) erzielte den Ausgleichstreffer für Flierich. © Baur Boris

Die Bönener Fußball-B-Ligisten haben am Sonntag ihre Form getestet – mit sehr unterschiedlichem Ausgang. 

Fußball, Testspiele: SuS Scheidingen II - TVG Flierich-Lenningsen 2:2 (1:0). Durch einen späten Treffer von Bastian Eickhoff hat der TV Germania Flierich-Lenningsen im Testspiel bei der Reserve des SuS Scheidingern noch ein 2:2 erreicht.

Durch ein Tor von Marcel Rother aus der 45. Minute hatten die Gäste lange Zeit zurückgelegen, ehe sich in der turbulenten Schlussphase die Ereignisse überschlugen. Zuerst traf Spielertrainer Dennis Unterkötter in der 86. Minute zum 1:1. Eine Minute vor dem regulären Ende ging Scheidingen durch ein Tor von Lukas Grote erneut in Front (89.). Doch dann traf Eickhoff noch zum 2:2-Endstand (90.)

TVG: Schubert – Konrad, Wöllert, Wegner, Wagner, Unterkötter, Henkel, Garske, Eickhoff, Pauken, von Glahn – Ackermann

SF Waltringen – VfK Nordbögge 3:6 (1:4). Ein torreiches Testspiel lieferten sich die Sportfreunde Waltringen und der VfK Nordbögge. Robin Wittenborn erzielte in der 6. Minute den ersten der neun Treffer. Phillip Wittenborn spielte zuvor einen Steckpass durch die gegnerische Viererkette und setzte seinen Bruder in Szene, der den Ball im Strafraum völlig frei ins linke Eck schob. Wenig später kassierten die Gäste den Ausgleich. In der 19. Minute konterten die Waltringer über die rechte Seite, flankten den Ball ins Zentrum und Marcus Westhoff vollendete zum 1:1. Trotz des Gegentreffers kämpfte sich der VfK zurück in die Partie. Jan-Niklas Dalley erzielte nach 30 Minuten das 2:1.

Luke Schnieber (39.) und Fynn Täuber (43.) trafen ebenso, sodass die Gäste mit drei Toren Vorsprung und einem Mann mehr in die Pause gingen: Ein Spieler der Gastgeber sah in der 41. Minute nach einem groben Foulspiel die Rote Karte.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Sven Koslowski auf 5:1. VfK-Keeper Marcel Taggertz verschuldete einen Elfmeter und blieb im Duell gegen den Schützen chancenlos (60.) Sascha Hölscher baute die Führung für den VfK nochmals aus (83.). Mit dem Schlusspfiff verkürzte Waltringen auf 3:6.

VfK: Taggatz – Bothe, Schnieber, P. Wittenborn, Correia, Dalley (66. Hölscher), Stöhr, Täuber, R. Wittenborn (46. Koslowski), Müller (60. Poljsak), Lenser

SV Hilbeck II - SpVg Bönen II 2:1 (0:1). Nach 45 Minuten führte die zweite Mannschaft der SpVg Bönen noch durch einen Treffer von Elias Mohamed (39.) beim klassenhöheren Reserveteam des Landesligisten SV Hilbeck. Am Ende setzte sich der A-Ligist doch noch durch zwei schnelle Treffer zu Beginn des zweiten Durchgangs knapp mit 2:1 durch. Julian Liedtke (46.) und Sebastian Schmidt (49.) trafen. „Im großen und ganzen war das Spiel in Ordnung, dafür, dass es der erste Test seit Dezember war“, sagte SpVg-Co-Trainer Daniel Bednarek. „Aber es sind auf beiden Seiten noch viele individuelle Fehler gemacht worden.“

So war es beim 0:1 Bednarekt selbst, der einen Pass der Hilbecker erlief und nach vorne spielte. Am Ende der Kette brauchte Mohamed nur noch einzuschieben.

Die Gegentore fielen dann direkt nach Wiederbeginn – das erste nach einer Ecke, das zweite nach einem Fehler im Aufbau, als das Team bereits in der Vorwärtsbewegung war. „Da waren wir noch nicht wieder richtig wach“, monierte Bednarek, dessen Team danach noch Möglichkeiten erspielte, aber nicht richtig zum Abschluss kam. Am kommenden Sonntag steht dann das Nachholspiel gegen den VfL Mark II an.

SpVg II: Hahne – E. Senel, Tasdelen, Al Kavaz, Özgüc, Gercek, Gür, Y. Senel, Mohamed, Iscen, Tozcuoglu; eingewechselt: Bednarek, Alkan

FSG Ahlen II – IG Bönen II Abgesagt. Ursprünglich wollte die zweite Mannschaft der IG Bönen am Sonntag bei FSG Ahlen testen.

Doch nachdem sich Trainer Gültekin Ciftci selbst bereits am Freitag krank abgemeldet hatte, kamen kurz vor Spielbeginn drei weitere Ausfälle dazu – da das Team ohnehin nur zu zehnt gewesen wäre, war die Absage die logische Entscheidung.

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