Wieder als Neuner-Mannschaft gemeldet

VfK Nordbögge: Auf ein Neues mit 14-köpfigen Kader

Karina Knauber (links) wird nach ihrer Schwangerschaftspause beim VfK bald zurückerwartet.
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Karina Knauber (links) wird nach ihrer Schwangerschaftspause beim VfK bald zurückerwartet.

Sie sind zwar nicht mehr viele, aber das ist für die Fußballerinnen des VfK Nordbögge kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Auch in der Spielzeit 2021/2022 werden sie wieder in der Kreisliga A antreten. Ganz gelassen und ohne übertriebene Ziele werden die Nordböggerinnen erneut als Neuner-Mannschaft ihre Partien bestreiten.

Bönen – „Wir werden sehen, was die Saison bringt“, sagt Trainer Olaf Römer, der auch keine Zielvorgaben machen will. Das wäre vielleicht auch etwas vermessen, denn die wegen des Lockdowns nur kurze vergangene Spielzeit, verlief alles andere als gewünscht. Fünfmal traten die VfK-Frauen an, fünfmal verließen sie mit einer deutlichen Niederlage den Platz. Allerdings trafen sie bis zum Abbruch auch nur auf die besseren Teams der sehr unterschiedlich stark besetzten Liga. Eine Begegnung auf Augenhöhe war Nordbögge nicht vergönnt.

Nun soll also ein neuer Anlauf erfolgen. 14 Spielerinnen zählt Römer in seinem Kader. „Das ist zu wenig für eine Elfer-Mannschaft“, sagt Römer, vor allem, weil „am Sonntag immer welche wegen Schichtdienst oder aus privaten Gründen fehlen“. Deswegen wird an der Feuerwache wieder neun gegen neun gekickt. Neben Nordbögge greifen auch die SG Bockum-Hövel und die SG Massen zu dieser Variante.

Ein Neuzugang steht fest, zwei überlegen noch

Personell hat sich bislang wenig getan. Lisa Omlin ist schwanger, wird in diesem Jahr nicht mehr spielen. Dafür rechnet Römer bald mit der Rückkehr von Karina Knauber nach der Geburt deren Kindes. Neu beim VfK ist Tugba Babusca, eine 24-Jährige Mittelfeldspielerin, die allerdings noch wenig Fußball-Erfahrung hat. „Sie hat aber einen guten Eindruck gemacht“, sagt Römer. Zwei weitere Spielerinnen waren zuletzt zum Schnuppertraining. Ob sie dabei bleiben, war jedoch noch unklar.

Trainiert wird zweimal die Woche, wobei Römer auch wegen der Ferienzeit froh ist, wenn derzeit sechs, sieben Spielerinnen da sind. Auf Testspiele hat der Coach deshalb verzichtet. „Anfragen waren genug da“, sagt Römer. Unter diesen Bedingungen geht es ihm darum, sein Team nach der langen Pause wieder fit zu machen. Denn die Partien als Neuner-Mannschaft kommen den Nordböggerinnen zahlenmäßig entgegen, sind aber auch kräftezehrend.

Saisonstart gleich das erste Pflichtspiel

Da der VfK nicht am Kreispokal teilnehmen darf, steht das erste Pflichtspiel am 29. August beim Kamener SC an. Eine Woche später kommt der SV Schwarz-Weiß Frömern an die Feuerwache. Die Frauen-Kreisliga besteht diesmal aus 15 Teams, weil sich die SG Walstedde/Heessen und die ohnehin schon ohne Wertung spielende zweite Mannschaft des PSV Bork aufgelöst haben. Der Kamener SC hat eine Reserve neu angemeldet. Der KSC tritt damit wie auch der TuS Germania Lohauserholz mit zwei Teams in der gleichen Liga an.

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