Verletzung stoppt Fabienne Manz beim Grand-Prix

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Bis zu ihrer Verletzung zeigte Fabienne Manz (oben) beim Grand Prix in Dormagen eine starke Leitung.

DORMAGEN - Was wäre für Fabienne Manz beim Grand Prix in Dormagen nur möglich gewesen, wenn sie nicht im zweiten Kampf unglücklich an der Schulter verletzt hätte. Bis dahin hatte die Bönenerin beim renommiersteten Turnier für Ringerinnen in ganz Deutschland starke Leistung gezeigt.

In der Altersklasse der weiblichen Jugend, in der Manz im 52-kg-Bereich startete, war das Feld mit internationalen Athletinnen gefüllt. Manz begann mit einem Sieg gegen ihre Dauerrivalin Lina Dussin, die ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen stammt. Die Bönenerin gewann schnell auf Schultern. „Sie hat vorher etwa zehn Mal gegen Dussin verloren“, meinte Vater und Trainer Ingo Manz. Ein Grund für die vielversprechende Form: Eine Woche zuvor war seine Tochter beim Kaderlehrgang in Österreich. „Sie war wirklich gut drauf. Man merkte, wie gut ihr das tut, wenn sie richtig starke Trainingspartnerinnen hat“, so Ingo Manz.

So war die TuS-Athletin, die jüngste Starterin in dieser Altersklasse, auch im zweiten Duell des Tages optisch überlegen – und es ging immerhin gegen die amtierende Deutsche Meisterin Janny Sommermeyer aus Berlin. Doch in einer harmlosen Situation im Bogen passierte es. Manz verletzte sich an der Schulter, verlor den Kampf und musste das Turnier ganz aufgeben. Sie wurde Zwölfte. Ohne die Verletzung wäre sie deutlich weiter vorne gelandet. Ihr Vater hofft nun, dass es nur eine Stauchung ist, er hat aber die Befürchtung, dass das Schulterblatt gebrochen sein könnte. Die heutige Untersuchung soll Klarheit bringen. - bob

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