TTF verdanken ausgeglichener Rückrunde den Regionalligaverbleib

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Der fünfte Tischtennisfreund Jan Lüke war neben Bönens Nummer drei Jens Berkenkamp der Punktegarant und so maßgeblich am Ligaverbleib beteiligt.

BÖNEN -  Immer wieder haben sie mit Verletzungen zu kämpfen gehabt. Immer wieder haben sie knappe Niederlagen einstecken müssen. Bis zum letzten Spieltag haben sie um den Verbleib in der Regionalliga bangen müssen. Und doch hat eine widerspenstige Spielzeit 2014/2015 für die TTF Bönen schlussendlich einen versöhnlichen Ausgang genommen: Die Bönener sicherten sich den direkten Ligaverbleib und bleiben auch im kommenden Spieljahr Mitglied der ersten Spielklasse unter den drei Bundesligen.

„Der Klassenerhalt war unser Ziel. Dementsprechend sind wir – gerade bei all den Unwägbarkeiten in der Saison – mit dem Saisonergebnis richtig zufrieden“, sagte TTF-Mannschaftsführer Andreas Rosenhövel. Die Entscheidung zugunsten der Tischtennisfreunde aber hätte knapper und spektakulärer nicht ausfallen können: Nur aufgrund eines Spiels in der Spieldifferenz setzte sich Bönen nach 18 Spieltagen gegenüber dem punktgleichen hessischen Rivalen TTC Lampertheim durch, der in der Relegationsrunde am 9. und 10. Mai noch um ein weiteres Jahr Regionalliga-Zugehörigkeit bangen muss. Dem nicht immer glücklichen, dafür aber dramatischen Saisonverlauf konnten die Bönener ob des erfolgreichen Ausgangs überwiegend Positives abgewinnen: „Am Ende ist das Saisonende herausgekommen, an das wir uns vielleicht am längsten erinnern, und über das wir uns am meisten freuen konnten“, so Rosenhövel, der seit weit mehr als zehn Jahren für die erste Mannschaft der Bönener zum Schläger greift und mit den Bönenern regelmäßig in der vorderen Tabellenhälfte landete.

Dass Bönen der Regionalliga erhalten bleibt, verdiente es sich vor allem nach dem Jahreswechsel. „Wir müssen uns vor Augen führen, dass wir vor dem letzten Hinrunden-Wochenende erst ein Spiel gewonnen hatten“, sagte Rosenhövel. Zunächst schlossen seine Mannen mit Erfolgen gegen Lampertheim und den TTC BW Brühl-Vochem die Hinrunde ab, an deren Ende sie 6:12 Punkte gesammelt hatten, dann steigerten sie als Mannschaft ihre Leistung in der zweiten Saisonhälfte. „Wir haben schon ordentlich zugelegt – und hätten eigentlich noch ein paar Punkte mehr sammeln müssen“, so Rosenhövel, dessen Bönener in der Rückrunde 9:9 Punkte erspielten. „Hätten wir die Leistung in der gesamten Saison gezeigt, wäre es für uns da unten gar nicht erst so eng geworden.“ - jan

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