TuS-Ringer vor Nachbarschaftsduell im doppelten Sinne

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Lukas Korte feierte in dieser Saison schon zwölf Siege. Folgt gegen Kirchlinde Nummer 13?

Bönen -  Es geht um die Platzierung und es ist wahrscheinlich der letzte Kampf, in dem die Ringer der TuS Bönen eine Siegchance haben. „Wir haben ein klares Ziel vor Augen, da sollte es leicht fallen, uns zu motivieren“, sagt Kapitän Daniel Keim. Bereits am Freitagabend gastiert seine Verbandsliga-Mannschaft am vorletzten Kampftag um 20 Uhr beim KSV Kirchlinde (Waage 19.30 Uhr). Eine Woche später beendet die TuS gegen Meister Landgraf die Saison.

Das Duell ist nicht nur örtlich, sondern auch in der Tabelle eines in der Nachbarschaft. Die Dortmunder sind Sechster – einen Zähler hinter Bönen. „Der fünfte Platz wäre ein versöhnliches Ende für eine holprige Saison“, sagt Keim. Nach dem Ergebnis in Hinkampf sieht Bönen, das deutlich mit 29:8 gewann, wie der Favorit aus. Doch davon will der Kapitän nichts wissen. Die TuS habe sich gegen Kirchlinde davor immer schwer getan. Außerdem tritt Bönen in eigener Halle stets stärker auf als auf fremden Matten.

Vorteile haben die Gäste diesmal in den oberen Gewichtsklassen, in denen Kirchlinde kaum einen Kämpfer mit ordentlicher Bilanz aufbietet. Bei der TuS wird Sebastian Strzalka im Schwergewicht antreten. Ramazan Alkan hofft auf seinen ersten Sieg in 98 kg. Eventuell wäre auch Jihad El-Cheickh Hassan eine Option. In 80 kg kehrt im Vergleich zur Vorwoche wieder in das Aufgebot zurück und hat sicherlich gute Chancen seine Bilanz (6:7) auszugleichen.

Die Knackpunkt für den Gesamterfolg liegt dafür in den unteren Gewichtsklassen. Während Leichtgewicht Marc Hauke wohl als Favorit auf die Matte geht, stehen Stephan Schwark (61 kg), Karsten Wegner (66 kg) und Daniel Keim (70 kg) mit Tim Friedhoff, Senol Sakalli und Maximilian Povalej wahrscheinlich drei starke Konkurrenten gegenüber. „Schlüsselkämpfe“, nennt Keim diese. Offen bleibt bei Bönen, ob 75-kg-Mann Lukas Korte wieder in den griechisch-römischen Stil ausweicht. - bob

TuS: 57 kg Marc Hauke, 61 kg Stephan Schwark, 66 kg Karsten Wegner, 70 kg Daniel Keim, 75 kg Lukas Korte, Bedri Ünal, 80 kg Marvin Manz, 86 kg Fehmi Güney, 98 kg Ramazan Alkan, 130 kg Sebastian Strzalka

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