RW-Damen steigen direkt wieder ab

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Abstieg besiegelt: Für Michelle Schneider und die RW-Damen war die Verbandsliga zu stark.

Bönen - Für die Verbandsliga-Damen des TV Rot-Weiß Bönen führt der Weg nach einem Jahr zurück in die Ruhr-Lippe-Liga. Durch die Niederlage gegen Stukenbrock steht der Abstieg bereits vorzeitig fest. Die Damen 50 haben dagegen noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der Westfalenliga, obwohl sie beim Spitzenreiter einen Überraschungserfolg knapp verpassten.

Damen, Verbandsliga: TV Rot-Weiß Bönen – FC Stukenbrock 2:7. Um die Chance auf den Liga-Erhalt zu wahren, hätten die Bönener Damen gewinnen müssen, doch Stukenbrock war klar favorisiert. Und so kamen die Rot-Weißen dann auch nicht in die Nähe eines Sieges. Besonders an der vorderen Positionen hatte die Gastgeberinnen nichts zu bestellen. Anna Tzschachmann und Michelle Schneider waren ebenso chancenlos gegen deutlich besser gelistete Spielerinnen, wie Lena Gellenbeck, die deshalb nach verlorenem ersten Satz aufgab. Jil Neumann fand erst spät ins Spiel, hielt Durchgang zwei immerhin offen. Da auch Judith Teuwen unterlag, war die Partie bereits nach den Einzeln entschieden. Daran änderte auch nichts, dass Sjoeke Nüsken in souveräner Manier ihren dritten Saisonsieg feierte. Auch im Doppel mit Teuwen gewann Bönens Jüngste.

A. Tzschachmann – Marcinkowska 2:6, 1:6; Gellenbeck 2:6, Aufgabe Gellenbeck; Schneider – Grosseastroth 2:6, 0:6; Neumann – Ettler 1:6, 4:6; Nüsken – Kelle 6:1, 6:4; Teuwen – Michael 3:6, 2:6; Schneider/Neumann – Kunkel/Grosseastroth 2:6, 2:6; A. Tzschachmann/S. Crämer – Marcinkowska/Ettler 2:6, 4:6; Nüsken/Teuwen – Kelle/Michael 7:5, 6:1

Damen 50, Westfalenliga: PSV Gelsenkirchen – TV Rot-Weiß Bönen 5:4. Ein Sieg beim Tabellenführer wäre für Bönen ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt gewesen. Und der Erfolg war zum Greifen nah: Zwei verlorene Einzel im Match-Tiebreak machten den Traum allerdings zu nichte. Ulrike Kaluza unterlag in der Verlängerung 2:10, Ute Stapel noch ärgerlicher mit 7:10. Nach dem 6:0 im ersten Satz fand ihre Gegnerin aber immer besser in den Schlag. So gingen nur Viviane Stura und Ute Bresser als Siegerin vom Platz. Zu wenig, um die Gelsenkirchenerinnen im Doppel unter Druck zu setzen. „Wenn es 3:3 gestanden hätte, hätten wir vielleicht gewonnen“, meinte Teamsprecherin Ute Bresser. So holte sich der PSV das dritte Doppel, weswegen die Erfolge von Kaluza/Könitz-Freudenreich und Tölle/Stura nicht mehr für ein Happy End sorgten. Die Bönenerinnen sind nun am Samstag unter Zugzwang, mit zwei anderen Teams haben sie 1:3 Punkte. Gegner Dortmund Gartenstadt steht bei 2:2 Zählern. - bob

Möllers – Kaluza 6:4, 2:6, 10:2; Steigleder – Stura 2:6, 4:6; Howells – Bresser 5:7, 0:1; Klein – Tölle 7:5, 6:2; Arns – Nielinger 6:4, 6:2; Volmer – Stapel 0:6, 6:1, 10:7, Möllers/Steigleder – Kaluza/Könitz/Freudenreich 6:4, 3:6, 8:10; Howells/Volmer – Tölle/Stura 5:7, 4:6; Klein/Arns – Bresser/Garczarek 6:3, 6:2

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