Uwe Varlemann führt die TuS Bönen zwei weitere Jahre

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Der TuS-Vorstand: Detlef Buhl, Petra Buhl, Uwe Varlemann, Britta Wittwer und Vorgänger Lars Gröhnke.

BÖNEN - Nachdem Uwe Varlemann einstimmig als Vorstandsvorsitzender der TuS Bönen wiedergewählt wurde, wandte er sich sichtlich gerührt an die rund 80 Anwesenden, die zuvor ihre Stimmen abgegeben hatten: „Es wird eine harte Zeit für den Verein, darum ist es manchmal schwer, sich zu motivieren. Doch ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut, wie viele Mitglieder auf mich zugekommen sind, um mich zur erneuten Kandidatur zu bewegen.“

Denn Varlemann hatte sich eigentlich gegen eine Fortsetzung seiner Vorstandsarbeit entschieden, sich letztendlich aber doch von der überzeugen lassen. Gemeinsam mit ihm wurden die 2. Vorsitzende Petra Buhl, Kassierer Uwe Manz in Abwesenheit sowie Sportwart Detlef Buhl einstimmig im Amt bestätigt. Großes Vertrauen setzt die TuS also in die Verantwortlichen, die ab sofort allerdings auf Lars Gröhnke verzichten müssen, der sich nach neun Jahren als Beauftragter für Marketing und Öffentlichkeit aus familiären und beruflichen Gründen zurückzieht. Stattdessen wird nun Britta Wittwer Gröhnkes Aufgaben übernehmen.

Das Vertrauen in den Vorstand war durchaus berechtigt, denn Sportwart Detlef Buhl kündigte an, dass trotz der finanziellen Zusatzbelastung im Jahr 2014 durch die Hallennutzungsgebühren das komplette Sportangebot erhalten bleibt. Dies ist insofern beachtlich, weil für jede Trainingsstunde in Schwimm- und Sporthallen sowie auf dem Sportplatz und der Tartanbahn von nun an durch die Gemeinde zwei Euro Gebühren erhoben werden. An den Wochenenden werden der TuS jedoch alle Anlagen weiterhin kostenfrei angeboten, so dass Wettkämpfe die Kasse des Vereins nucht zusätzlich belasten.

Lobende Worte fand Buhl bei seiner sportlichen Bilanz des Jahres 2013 für die Akteure. Er bedankte sich zudem bei allen Helfern und Trainern für deren Engagement. So seien alle Abteilungen auf einem erfreulichen Ausbildungsstand und im vergangenen Jahr sehr aktiv gewesen. Varlemann lobte derweil das Kurssystem des Vereins des Vereins, welches trotz massiver Konkurrenz, beispielsweise durch die GSW „über alle Grenzen boomt“, wie der Vorsitzende befand. Dies sei unter anderem ein Grund für die konstante Mitgliederzahl, die sich auf rund 1.700 beläuft. Dabei hatte man vorstandsintern aufgrund der erhöhten Beiträge mit einem Rückgang der Zahlen gerechnet. Varlemann gab sich unterdessen zwar zufrieden, dass alle sportlichen Aktivitäten wie die Sportelsonntage oder das Sportabzeichen mit Erfolg weitergeführt werden konnten, bedauerte aber, dass man auch 2013 keine Verbesserung der Angebote für die älteren Mitglieder erreichen konnte. Für 2014 bleibt das Projekt aber weiterhin auf der Agenda. Auch Kassierer Uwe Manz, der die Veranstaltung aus beruflichen Gründen vorzeitig verließ, trübte das zufriedenstellende Gesamtbild der Versammlung mit seinem Kassenbericht nicht. Denn Ausgaben und Einnahmen des Vereins deckten sich auch 2013, sodass der TuS weiter über ein dickes finanzielles Polster verfügt. Manz und der Vorstand wurden selbstredend entlastet. Bönens Bürgermeister Rainer Eßkuchen lobte den Verein ob seiner stabilen Finanzsituation, während die der Gemeinde weiter kritisch sei. Für alle TuS-Mitglieder bleibt hingegen die Hoffnung auf ein uneingeschränkt sportliches 2014 ohne finanzielle Sorgen, wie es vom Vorstand angestrebt wird. - krz

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