Tischtennis

Tan Hasse hat Chancen auf eine DM-Teilnahme

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Überzeugender Auftritt: Im Einzel kam Tyson Tan Hasse ins Viertelfinale.

Willich – Die Fahrt an den Niederrhein nach Willich hat sich für Tyson Tan Hasse gelohnt. Dort sicherte sich das Talent der TTF Bönen einen der größten Erfolge seiner jungen Karriere: Bei den westdeutschen Meisterschaften der Schüler spielte sich Tan Hasse im Einzel bis ins Viertelfinale vor.

Das toppte der junge Bönener dann sogar noch in der Doppelkonkurrenz: An der Seite von Milad Osmani (DJK Roland Rauxel) holte Tan Hasse die Silbermedaille.

„Tyson hat seine hohen Ziele für die Westdeutschen noch übertreffen können“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg. Mit dem hervorragenden Abschneiden bei dem bedeutendsten Nachwuchsturnier in Nordrhein-Westfalen kann sich Tan Hasse eventuell auf einen weiteren Saisonhöhepunkt freuen: Der Bönener hat gute Chancen, in der U 15-Konkurrenz für die Deutschen Meisterschaften am 9. und 10. März 2019 im nordrhein-westfälischen Rees nominiert zu werden. „Das wäre der verdiente Lohn für ein großartiges Turnier“, so Darenberg. Über die Nominierung für die nationalen Titelkämpfe wird allerdings erst in den kommenden Wochen entschieden.

Das Turnier begann für Tan Hasse zunächst mit stabilen Leistungen in der Gruppenphase: Erst setzte er sich erwartungsgemäß deutlich gegen Malte Mutter (SV Teutonia Ossendorf/3:0 Sätze) durch, schließlich legte Tan Hasse auch Siege gegen Melvin Lehnen (Tusem Essen/ 3:1) und Leonardo Kremer (SG Erftstadt/3:0) nach. Damit war der Bönener nicht nur Gruppensieger – sondern mit einem Freilos in der ersten Hauptrunde auch direkt fürs Achtelfinale qualifiziert.

Dramatischer Sieg im Achtelfinale

Im Spiel um die Qualifikation für die Runde der letzten Acht wurde es dramatisch: Erst schien Tan Hasse die Partie gegen Michael Kalaizidis im Griff zu haben, doch nach einem 2:1-Satzvorsprung kippte der Spielstand. Plötzlich führte der Düsseldorfer mit 9:3 Punkten im fünften Durchgang. „Dann hat Tyson wieder viel mutiger gespielt“, sagte Darenberg. Und auch erfolgreicher: Tan Hasse gelangen acht Punkte in Serie zum knappen Fünf-Satz-Sieg und zum Einzug ins Viertelfinale. Wenig überraschend war dort Endstation gegen Bastian Steeg (GSV Fröndenberg). Gegen den späteren Zweitplatzierten blieb Tan Hasse ohne Satzgewinn.

Im Doppel ging es für den Bönener hingegen sogar bis ins Finale. Mit seinem Partner Osmani harmonierte er von Beginn an gut: Nach Siegen über Jonas Kramer/Patrick Sänger (LTV Lippstadt/TTC Altena/3:0 Sätze) und Michael Kalaitzidis/Emilo Schulz (beide Borussia Düsseldorf/3:1) sicherte sich die Paarung mit einem 3:0-Erfolg gegen die jungen Überraschungs-Halbfinalisten Noah Hersel/Tom Maiworm (1. FC Köln/TuRa Oberdrees) den Einzug ins Endspiel. Dort aber waren Andre Bertelsmeier/An Duy Dang (SV Westfalia Rhynern/TTC Lövenich) nicht zu schlagen.

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