Flierich im Kreispokal ausgeschieden

TVG verliert im Pokal gegen D-Ligist - und ist doch zufrieden

Im Pokal schon raus: Lucas Breidert und TVG.
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Im Pokal schon raus: Lucas Breidert und TVG.

Über das Aus in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals grämten sich die Fliericher nicht lange, auch dass der TVG bei einem zwei Klassen tiefer spielenden Gegner unterlag, ärgerte ihn nicht. Unglücklich war die Niederlage dennoch.

Bergkamen – Nach dem 0:2 (0:1) bei D-Ligist Gurbet Spor Bergkamen am Freitagabend sind die Germanen ausgeschieden und müssen nun für Sonntag in einer Woche nicht überlegen, ob sie ihre geplante Jahreshauptversammlung verlegen müssen.

Den Start in das erste Pflichtspiel der Saison verschliefen die Fliericher auf dem Sportplatz des VfK Weddinghofen, wo Gurbet Spor nach der Wiedergründung seine Heimspiele austrägt. Ein Querpass im eigenen Strafraum direkt zum Gegner – und das in der dritten Minute – sorgte für das 0:1. Danach war die Germania gegen einen Gegner, der auch höher mithalten könnte, allerdings wach und spielbestimmend. Große Chancen sprangen jedoch nicht heraus.

Die Brechstange kommt viel zu früh

Gurbet Spor setzte auf Konter und daran änderte sich nach dem Wechsel nichts. Doch Flierich wich zum eigenen Nachteil von seinem Spiel ab. „Wir haben viel zu früh – so ab der 55. Minute – die Brechstange rausgeholt“, sagte TVG-Trainer Thorsten Müller, der von diesem Moment an die Struktur bei den Offensivbemühungen seiner Mannschaft vermisste. Denn mit dieser Spielweise kreierte die Germania auch keine echten Möglichkeiten. „Wir hatten in beiden Halbzeiten drei, vier Halbchancen“, kontastierte Müller.

In der 80. Minute fing sich Flierich den entscheidenden Konter zum 0:2. „Aber wir haben bis zum Schluss alles versucht. Da kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Müller. Da er das vor der Partie gefordert hatte, konnte er problemlos feststellen: „Wir sind zufriedene Verlierer.“

TVG: Schubert – Konrad, Westergerling, Wöllert, Pauken (76. Schott) – Breidert, Garske (46. Maletz), Henkel, von Glahn, Wagner (56. Garroth) – Eickhoff

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