Tennis

TV RW Bönen meldet wohl elf Teams für die Sommersaison

Sportwartin Sarah Crämer und die Aktiven des TV Rot Weiß Bönen freuen sich auf die Sommersaison.
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Sportwartin Sarah Crämer und die Aktiven des TV Rot Weiß Bönen freuen sich auf die Sommersaison.

Ein nahezu perfektes Timing, passend zum frühlingshaften Wetter: Seit Anfang dieser Woche greifen Lockerungen in der Coronaschutzverordnung des Landes NRW. 

Bönen - Dort heißt es, der Sport zu zweit ist auf Sportanlagen unter freiem Himmel wieder möglich. Das trifft für die Individualsportart Tennis zu. Auch Einzeltraining ist erlaubt. Zudem dürfen sich Menschen mit Mindestabstand von fünf Metern auf den Anlagen aufhalten. Ebenfalls gut für die Bespielung mehrerer Plätze.

„Die Sommersaison haben wir fest eingeplant“, freut sich Sarah Crämer auf den Restart. „Dass wir draußen zu zweit spielen können, lässt eine gute Prognose zu.“

Die Sportwartin des Tennisvereins Rot Weiß Bönen hat „90 Prozent der Mannschaften“ gemeldet. Am 5. März ist der Meldeschluss für Teams im Westfälischen Tennisverband (WTV). Die Frist wurde wegen den Pandemie-Unwägbarkeiten vom 31. Januar um fünf Wochen verschoben, um den Vereinen mehr Zeit zu geben mit den einzelnen Spielern zu sprechen und Mannschaften zusammenzustellen. Unsicher seien bei den Bönenern noch zwei Teams. „Zum einen sind das die Herren 50, die aber wahrscheinlich zustande kommt. Und die Herren 55“, erklärt Crämer, „die ist komplett neu, da müssen wir noch schauen , wieviele Spieler zur Verfügung stehen.“

Weniger als im vergangenen Sommer

Die beiden fraglichen Mannschaften eingerechnet, meldet der Verein insgesamt elf. Das ist weniger als im vergangenen Sommer. 2020 meldeten die Rot-Weißen 14 Seniorenmannschaften. „Mit Corona hat das aber nichts zu tun“, sagt Crämer. Die 2. Damen 40 musste zum Beispiel passen, weil zu viele Langzeitverletzte im Kader stehen. „Die, die spielen wollen, können trotzdem spielen, sie werden bei den Damen 30 gemeldet“, verspricht die Sportwartin. Ansonsten verlor der Verein die 2. Herren 30. „Die sind nach Pelkum zurückgegangen“, so Crämer. „Im vergangenen Jahr hatten wir außerdem zwei Mixed-Mannschaften gemeldet, in diesem wird es nur eine sein“, erklärt sie. Es sei schwierig, Spielerinnen und Spieler zu finden. Der verbliebene „Zweier“ wird in der Ruhr-Lippe-Liga antreten.

Die höchstdotierte Mannschaft der Bönener bleibt die Damen 55 in der Westfalenliga. Diese traten im vergangenen Jahr nicht an. Da es in der Saison auf freiwilliger Basis keine Absteiger gab, spielt die Mannschaft um Ute Bresser weiter auf Verbandsebene. Die Damen 30 und Herren 65 sind in die Ruhr-Lippe-Liga aufgestiegen. Dort werden auch das gemischte Doppel, die Herren 50 und die Herren 30 antreten. Die erste Damen hingegen beginnen in der ersten Kreisklasse. „Das sind ganz junge Mädchen. Sie sind neu formiert und werden als Vierer gemeldet“, erklärt Bönens Sportwartin, „sie sollen Spielpraxis sammeln.“

Spielpläne soll es am 1. April geben

Ab dem 22. März müssen die namentlichen Nennungen der Mannschaften erfolgen. Zum normalen Zeitpunkt, am 1. April, will der WTV die Spielpläne veröffentlichen. Ende April, Anfang Mai werden die Meisterschaftsspiele starten.

Die Sportler seien in jedem Fall „heiß auf die Saison“, erklärt Crämer. Befürchtungen wegen Covid-19 bestünden im Gegensatz zum vergangenen Sommer diesmal nicht. Vorfreude herrsche auch wegen der nahezu komplett sanierten Platzanlage am Südfeld. Ob allerdings der klassische Saisonauftakt mit dem „Doppel-Moppel-Turnier“ stattfinden kann, sei sehr unsicher.

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