TuS-Volleyballerinnen siegen trotz schwacher Leistung

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Doreen Schawej half gegen Höntrop in der Schlussphase auf ungewohnter Position als Mittelangreiferin aus.

BERGKAMEN -  Am Ende einer enttäuschenden Vorstellung der Volleyballerinnen der TuS Bönen in der Bergkamener Römerberghalle standen immerhin die drei anvisierten Punkte.

Den 3:1 (25:21, 21:25, 25:19, 25:22)-Erfolg über das Schlusslicht TB Höntrop II bezeichnete Mannschaftssprecherin Stella Greinke allerdings als „unser schlechteste Spiel der Saison“. Dennoch bleiben die Bönenerinnen zwei Begegnungen vor Schluss weiter als Zweiter mit einem Zähler Rückstand auf Telstar Bochum II in Lauerstellung.

„Es hat überhaupt nichts funktioniert – von der Angabe über die Annahme bis zum Zuspiel“, ging Greinke mit sich und ihren Teamkolleginnen hart ins Gericht. Höntrop bot eine solide Leistung, überzeugte in der Blockarbeit, wo es die Mannschaft mit den oft drucklosen Angriffen der TuS jedoch auch leicht hatte.

Immerhin ging der erste Satz mit 25:21 an Bönen, das dadurch aber keine Sicherheit fand. Im Gegenteil: Durchgang zwei holten sich sogar die Bochumerinnen, die damit überhaupt erst ihren neunten Satzgewinn feierten. „Unser Trainer meinte, was wir gezeigt haben, grenzte an Arbeitsverweigerung“, fasste Greinke die Stimmung zusammen. Die wurde auch nicht wirklich besser, als sich die TuS im dritten Abschnitt etwas absetzte. „Wir haben zwischenzeitlich selber nicht geglaubt, dass wir das Spiel gewinnen“, so Greinke. Als es gerade ein wenig besser lief, verließ Lisa Maruhn die Halle, weil sie einen privaten Termin hatte. Damit fehlte den Bönenerinnen ihre Mittelangreiferin. Doreen Schawej übernahm die für sie ungewohnte Position, musste sich aber erst eingewöhnen. Den Satz brachte die TuS dennoch mit 25:19 nach Hause.

Im vierten Durchgang versuchten die Bönenerinnen mit druckvollen Angaben schnelle Punkte zu erzielen, um Schawej, aber auch die eigene Abwehr zu entlasten. Das gelang halbwegs, und da sich Schawej ebenfalls etwas besser in der Mitte zurechtfand, zitterte die TuS den Sieg nach Hause. „Das war nicht glorreich, aber wir haben gewonnen“, meinte Greinke und gelobte für das letzte Heimspiel der Saison am Samstag Besserung. - bob

TuS: Maruhn, Greinke, Schawej, N. Tewes, Steukmann, Barth, Gorke, Schlensog, Keil, K. Buhl

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