TuS-Volleyballerinen im Ziel / Reserve auf Kurs

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Gemeinsame Sache: Lisa Richert (links) und Hanna Heine sorgten für einen lockeren Erfolg der TuS-Damen gegen Kaiserau.

BOCHUM -  „Das war ein schöner Abschluss für die Relegation“, freute sich Stella Greinke über die Extraschicht, die die Volleyballerinnen der TuS Bönen in Bochum einlegten. Gegen den Tabellenfünften TuS Herten drehten die Zuspielerin und ihr Team einen 0:2-Satzrückstand nach fast zwei Stunden Spielzeit in einen 3:2 (29:31, 15:25, 25:21, 25:23, 15:10)-Sieg und sicherten sich damit endgültig den zweiten Platz in der Landesliga, der ihnen die Chance auf den Aufstieg ermöglicht.

„Herten war einfach gut“, begründete Greinke den Verlust der ersten beiden Abschnitte. Die Gegnerinnen umspielten immer wieder geschickt Bönens Netzabwehr, in der „Blockmonster“ Britta Gorke schmerzlich wurde. Ersatzfrau Kim Varlemann machte ihre Sache gut, aber eben erst mit zunehmender Spielzeit. „Wir mussten uns erst finden“, erklärte Greinke, die überhaupt die zu hohe Fehlerquote ihrer Mannschaft bemängelte. Dennoch verzeichnete Bönen bis zum 29:31 einige Satzbälle. Durchgang zwei ging hingegen ohne große Gegenwehr an Herten. „Da haben wir den Faden verloren, aber dann haben wir uns gesagt, dass wir noch nicht aufhören wollen.“

Gesagt getan: Die TuS-Damen reduzierten ihre Fehler, übten mehr Druck aus, und profitierten davon, dass Hertens schlagkräftigsten Angreiferinnen nicht mehr so zum Zuge kamen. Der Tiebreak war bis zum 10:10 ausgeglichen. Dann ging Greinke zum Aufschlag und gab diesen – unter großer Mithilfe ihrer Mitspielerinnen – bis zum Ende nicht mehr ab.

Am Abschlussspieltag haben die Bönenerinnen bereits Pause. Sie können allerdings nicht mehr vom SuS Oberaden eingeholt werden, sondern bestreiten am ersten Mai-Wochenende die Aufstiegsrelegation - bob

Bönen: K. Buhl, N. Tewes, Steuckmann, Deutsch, Maruhn, Schlensog, Keil, Greinke, Varlemann, Scharwey

Bezirksklasse: TuS Bönen – TVG Kaiserau 3:0 (25:15, 25:21, 25:10). Die Ausgangslage war klar: Die Volleyballerinnen der TuS Bönen mussten gewinnen, um am vorletzten Spieltag den ersten Platz in der Bezirksklasse vor Verfolger SG Schwerte II zu halten. Und die TuS gewann gegen den TVG Kaiserau – deutlich mit 3:0 (25:15, 25:21, 25:10).

„Es war kein schönes Spiel“, sah Bönens Trainer Detlef Buhl einen „Pflichtsieg“. Viel Einfluss konnte er in der heimischen Goethehalle aber auch nicht nehmen. Gerade acht Spielerinnen standen im Aufgebot. Fast alle mussten durchspielen. Eine Auszeit war nur auf der Position des Mittelangreifers möglich: Kim Varlemann und Nelli Kokemoor wechselten sich ab.

Der Gast war allerdings zu schwach, um den TuS-Frauen gefährlich zu werden. Richtig umkämpft war nur der zweite Satz. Im ersten Durchgang setzten sich die Gastgeberinnen nach einem 13 Punkte lang ausgeglichenem Spiel ab. Nach dem Wechsel auf die andere Seite des Netzes hatten sie Schwierigkeiten in der Annahme. Die TVG-Auswahl blieb bis zum 21. Zähler auf der Anzeigentafel auf Augenhöhe.

Damit hatten die Kamenerinnen ihr Pulver allerdings schon verschossen. Bönen setzte sich im Schlussdurchgang gleich auf 10:5 ab, bevor Petra Buhl mit einer Angabenserie auf 14:7 erhöhte. Drei Punkte gestattete der Tabellenführer dem Viertplatzierten noch. Dann war das Spiel nach etwas über eine Stunde beendet.

Am 6. April kommt es um etwa 14 Uhr zum Liga-Showdown mit den Schwerterinnen in Kaiserau. Die TuS muss mindestens zwei Sätze holen, um Platz eins zu verteidigen. - ml

TuS II: P. Buhl, Heine, Kokemoor, Richert, Stanislawski, L. Tewes, Varlemann, Post

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