Fußball

SpVg: Erster Härtetest für den Spitzenreiter

SpVg-Coach Tayfun Basyigit freut sich auf die Herausforderung gegen Uentrop.
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SpVg-Coach Tayfun Basyigit freut sich auf die Herausforderung gegen Uentrop.

Locker aufspielen wollen die Fußballer der SpVg Bönen. Die waren am vergangenen Sonntag an die Tabellenspitze der Kreisliga A1 gesprungen und dort wollen sie natürlich gerne auch stehen, wenn am Sonntag am Rehbusch der Abpfiff der Partie gegen den TuS Uentrop I ertönt. „Wir haben aber keinen Druck, wenn wir verlieren“, möchte Trainer Tayfun Basyigit nicht, dass seine Schützlinge verkrampfen.

Vor der Partie gegen Uentrop, dem ersten Härtetest gegen ein gutes Team in dieser Saison, will der Coach eine ganz andere Stimmung erzeugen. „Wir sind unheimlich glücklich, dass wir die drei Spiele hinter uns haben und freuen uns auf das Spiel gegen Uentrop“, sagt Basyigit. Zu Saisonbeginn traf die SpVg dreimal auf eher schwache Kontrahenten, die ziemlich defensiv agierten. Die Bönener lösten die Aufgabe mit sieben Punkten zwar zufriedenstellend, ohne aber so recht zu überzeugen.

„Wenn eine Mannschaft wie Uentrop ein gutes Kollektiv hat und spielerisch stark ist, ist man im Fußball ganz weit vorne“, rechnet Basyigit nun mit einem anders auftretenden Gegner. So warf der TuS im Kreispokal den Landesligisten TuS Wiescherhöfen raus. In der Liga sammelte der Gast bisher sechs Punkte, unterlag nur gegen Eintracht Werne, „wo jede Mannschaft verlieren kann“, so Basyigit.

Das Pressing braucht noch etwas Zeit

Der SpVg-Coach will gegen Uentrop an der bisherigen Spielweise festhalten und den Gegner häufig früh attackieren, obwohl er durchaus Probleme beim Zugriff sah, wodurch nicht genug Druck auf den Ball ausgeübt werden konnte. „Wir haben acht Neuzugänge, das braucht alles Zeit. Da muss alles erst richtig sitzen“, sieht Basyigit sein Team trotz des guten Starts noch mitten im Lernprozess.

Björn Kempe, Yannik Weißenberg und Torwart Patrick Heller sind verhindert. Niclas Arenz ist krank. Burim Losay hat Leistenprobleme. Der Einsatz von Cengiz Güner ist nach seiner Zerrung noch fraglich. Sören Symmank stieg nach seinem Muskelfaserriss erst am Freitag locker ins Lauftraining ein. Das Spiel am Sonntag kommt für ihn zu früh.

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