TuS-Reserve liebäugelt mit Aufstieg

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Trainer Detlef Buhl (Dritter von links) will das Spiel der TuS-Reserve weiter verbessern.

BÖNEN -  Den Aufstieg in die Bezirksliga verpasste die zweite Damen-Volleyball-Mannschaft der TuS Bönen nur um Haaresbreite. Kein Wunder, dass sich das Team auch in der kommenden Saison vorne einsortieren will.

„Aufgrund der letzten Saison können wir uns vorstellen, oben mitzuspielen“, sagt Trainer Detlef Buhl nach Vorjahresplatz zwei vorsichtig. Schließlich wurden die Bönenerinnen erst am letzten Spieltag von der SG Schwerte II abgefangen. Und das auch nur, weil sich der direkte Konkurrent Verstärkung aus der ersten Mannschaft geholt hatte. Die anschließende Relegationsrunde verlief jedoch dann enttäuschend für die TuS-Reserve, die weder gegen Störmede noch gegen Echthausen einen Satz für sich entschied.

Buhls Zurückhaltung hat wohl hierin ihren Grund. Doch nichtsdestotrotz würde er den Schritt in die nächsthöhere Liga begrüßen. Denn schon in der abgelaufenen Spielzeit hatte sein junges Team kaum noch ernsthafte Gegner. Die Bilanz wies am Ende nur zwei Niederlagen und zwei weitere Satzverluste in insgesamt 16 Spielen aus. Spannende Partien auf Augenhöhe waren also selten, die Bönenerinnen waren vielmehr meist überlegen.

Und Buhl will das Team in der Sommerpause weiter verbessern. „Wir wollen über die Mitte etwas schneller spielen“, sagt der Coach. Außerdem arbeitet er an einer Systemumstellung, durch den die Stärken der Libera Hanna Heine und Isabel Post besser zur Geltung kommen sollen. Buhl möchte „in der Hauptangriffsrichtung, welche stehen haben, die die Bälle entschärfen“, erklärt er, warum er Heine und Post künftig auf den Positionen fünf und sechs sieht. „Ich denke, dass passt dann besser“, ist er sicher, seiner Mannschaft dadurch mehr Stabilität zu verleihen.

Daher hat er mit seinen Spielerinnen auch keine Trainingspause eingelegt. So finden die Übungseinheiten zwar reduziert, aber regelmäßig statt. Und wenn es nach Buhl geht möglichst oft auf der Beachanlage am Schulzentrum. Schließlich ist das Lauftraining im Sand „immer einen Tacken schwieriger“.

Die Mannschaft selbst wird sich personell im Vergleich zum Vorjahr kaum ändern. Fleur Frigge hat aufgrund ihres frisch begonnenen Studiums in Münster aufgehört. Kim Varlemann zählt mittlerweile zum Kader der Ersten. Deshalb ist Buhl froh, dass seine Frau Petra eine weitere Saison als Stand-by-Spielerin dranhängt, da sonst allein Nina Kokemoor als gelernte Akteurin für die Mitte zur Verfügung stünde.

Die Neuzugänge bleiben auch im überschaubaren Rahmen. Mit Michelle Kutz schließt sich eine Diagonalangreiferin aus Oberaden den Bönenerinnen an. Eventuell kommt noch eine zweite Verstärkung hinzu. Die Neue hat schon das ein oder andere Mal mittrainiert, der endgültige Entschluss zur TuS zu kommen, ist aber noch nicht gefallen. - bob

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