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TuS-Kämpfer haben „Blut geleckt“

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Von: Markus Liesegang

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Sergej Didrich tritt in der Klasse bis 75 kg an und trifft mit der TuS Bönen auf die SU Annen II.
Sergej Didrich tritt in der Klasse bis 75 kg an und trifft mit der TuS Bönen auf die SU Annen II. © Markus Liesegang

Die SU Annen II, Gäste der Bezirksliga-Ringer TuS Bönen am Samstag (19.30 Uhr), stellen eine Oberligareserve. Aber wen am Samstag auf die Matte? Das fragt sich TuS-Trainer Marvin Manz. „Sie sind bisher immer mit einem anderen Kader aufgeschlagen“, sagt er.

Bönen - Ansonsten ist der Bönener Trainer guter Dinge. „Nach den beiden Auftaktsiegen haben wir schon Blut geleckt, oben mitringen zu wollen“, sagt er. Die Niederlage gegen stark besetzte Hohenlimburger am vergangenen Wochenende sei zu verschmerzen. Wenn es in der recht ausgeglichenen Bezirksliga einen Favoriten gibt, dann die Hagener. Die haben wie Kirchlinde II und Bönen mit 4:2 ein positives Punkteverhältnis, aber mit 135:67 ein deutliches Kampfpunkte-Plus. Die TuS weist eine Bilanz von 106:87 auf.

Pluspunkte, 21:2, sammelte unter anderen Devid Stabel mit fünf gewonnen Kämpfen von sechs bestrittenen. Der Youngster in der 61- kg-Gewichtsklasse ist für diesen Samstagabend aber fraglich. Die beiden bisher überragenden Bönener Ringer Marc Strzalka (75 kg) und Jan Mentler (86 kg) haben zwar alle Kämpfe gewonnen, aber mit 14 und zwölf weniger Punkte eingefahren. Beide teilen sich ihre Gewichtsklasse aber mit Sergej Didrich und Marvin Manz.

Stefanie Krampe in der Zuschauerrolle

„Das Problem besteht wohl bis zum Saisonende“, erklärt Manz zum weiterhin vakanten Ringer in der Klasse bis 66 kg. Dadurch verliert die TuS von vornherein zehn Punkte. „Aber Jugendliche dürfen nicht von sich aus in der höheren Gewichtsklasse starten und Gewicht zuzulegen macht wenig Sinn, da dann die Kraft fehlt.“ Somit wäre es mit Blick auf einen Nettopunktgewinn fragwürdig, dass Ringer hochrücken. „Das könnte für uns letztlich weniger Punkte bedeuten als wenn wir die 66 kg nicht besetzen.“

Bis auf den fraglichen Stabel und die nicht besetzte 66- kg-Klasse tritt die TuS in Bestform an. In die Zuschauerrolle gedrängt wird allerdings wieder Stefanie Krampe. Eine Frau bei der SU Annen II tauchte nämlich bisher nicht in den Kampfberichten auf.

Die Ringer werden übrigens bis zum Saisonende im Dezember in der Halle des Marie-Curie-Gymnasiums antreten. Den aktuell noch unfertigen Zustand der Goethehalle ohne Duschmöglichkeit möchte man den Gästen nicht zumuten. Das Training wird aber schon ab Freitag wieder aus der Hellweg- in die wieder freigegebene Goethehalle zurückverlegt.

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