Volleyball

Die TuS-Damen wollen den Hinspielsieg wiederholen

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Die TuS Bönen und Katharina Buhl (rechts) haben sich gegen Hönntrop einiges vorgenommen.

Es ist ein Nachbarschaftsduell, das die Bönener Fans am Samstag in der Goethehalle zu sehen bekommen. Nicht aus räumlicher, aber aus tabellarischer Sicht.

Bönen - Der Gast ist Sechster, Bönen kletterte nach dem Punktgewinn bei Telstar Bochum II (2:3) vom Relegationsplatz acht auf den siebten Rang. Vorsicht ist allerdings geboten mit Blick auf den letzten Spieltag. Höntrop schlug Sorpesee II in einem Spiel mit engen Sätzen 3:0. Bönen verlor das Rückspiel in Sorpesee 2:3. 

Zuversicht gibt ein weiterer Blick auf die Historie. Das Hinspiel ging mit 3:2 an Bönen und war der erste Sieg der TuS in dieser Saison. 

Damen-Verbandsliga: TuS Bönen – TB Höntrop (Samstag, 18 Uhr, Goethehalle). „Das Rückspiel wollen wir natürlich wieder gewinnen“, betont Stella Salaw. Auch wenn es schwierig werden könnte. „Es ist ein wichtiger, aber kein leichter Gegner“, begründet die Bönener Mannschaftssprecherin. Salaw hat die Gäste im Spiel gegen den Tabellenzweiten VV Schwerte II beobachtet. Höntrop schlug die Oberligareserve an der Ruhr im Dezember glatt mit 3:1. „Sie haben sie weggeputzt ohne Probleme“, wundert sich Salaw, das der Turnbund nur im unteren Mittelfeld der Tabelle angesiedelt ist. „Die kämpfen und sind gut ausgebildet.“ 

Die Bochumer Gäste haben aber nur drei Punkt mehr auf dem Konto als die Bönenerinnen. „Schön wären also drei Punkte“, sagt Bönens Mannschaftssprecherin. Dann würde man aufschließen und nicht wieder auf den aus psychologischer Sicht schwierigen Relegationsplatz abrutschen. „Das brauchen wir nicht. Das Mittelfeld ist in dieser Saison verdammt eng zusammen, viele Mannschaften buhlen um den Relegationsplatz.“ 

Mit dem Gast gebe es eine Vorgeschichte, erzählt Salaw auf den Gegner angesprochen weiter. In grauer Vorzeit standen sich die Mannschaften in der Relegation um den Aufstieg in die Verbandsliga gegenüber. Bönen gewann damals 3:2 – zu unrecht wie Höntrop meinte, das Protest gegen die Wertung einlegte. Der wurde abgewiesen. „Aber sie haben uns die Aufstiegsfeier ein wenig vermiest.“ Salaw hofft, dass das neue Bönener Team das kommende Ligarückspiel nicht zu emotional angeht. Es stehen aber sowieso nur sie selbst, Katharina Buhl, Nadine Wilmes und Sabrina Keil in der aktuellen Sechs. Beim Gegner wird es nicht anders sein.

Fehlen wird Trainer Michael Salaw am Samstag Anna Wandel. Sonst ist der Kader komplett. „Und wir können ja inzwischen auch mit dieser Minimalbesetzung Spiele gewinnen“, blickt Stella Salaw auf die entspannte Haltung im Team. „Schlimmer geht immer“, hieße es. „Wir können trotzdem jeden Gegner ins Wanken bringen.“ Die Mannschaftssprecherin hat damit den starken Auftritt bei Telstar im Auge. „Da haben wir uns nicht belohnt.“

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