TuS-Damen lassen Chancen liegen

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Im zweiten und dritten Satz gegen Preußisch Oldendorf lagen Bönens Volleyballerinnen vorne.

PREUSSISCH OLDENDORF -  Nach den verlorenen Partien gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf der Volleyball-Verbandsliga gingen die Damen der TuS Bönen auch gegen den Tabellenvierten OTSV Preußisch Oldendorf leer aus. Dabei wäre für die Gäste im Ostwestfälischen sogar Zählbares drin gewesen. „Oldendorf war heute auf jeden Fall schlagbar, aber wir haben uns selbst geschlagen“, meinte Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog nach der 0:3 (14:25, 23:25, 21:25)-Niederlage.

Der erste Satz war schnell vorbei. „Das war komplett gar nichts, ein halber Totalausfall“, meinte Schlensog zu den mageren 14 Punkten, die ihr Team holte. Doch die Bönenerinnen hakten den Durchgang gedanklich schnell ab, stellten die Uhr auf Null und waren mit Beginn des zweiten Abschnitts drin in der Partie. „Wir haben richtig gut mitgehalten“, meinte Schlensog. Die Gäste führten in Durchgang zwei sogar zwischenzeitlich mehrmals mit vier und fünf Punkte. Doch durch „dumme Fehler“, so Schlensog, machte sich die Mannschaft von Trainer Michael Salaw das Erarbeitete selbst kaputt. Selbst ein 22:18 brachte die TuS nicht ins Ziel. Statt des Satzausgleiches sicherte sich Preußisch Oldendorf den Abschnitt am Ende mit 25:23. „Wir haben den Sack nicht zugemacht“, ärgerte sich die Teamsprecherin.

Auch im dritten Durchgang blieb Bönen auf Augenhöhe. Bis in die Schlussphase blieben die beiden Mannschaften eng beieinander. Doch wie schon so oft in dieser Saison hatte der Gegner des Aufsteigers letztlich das bessere Ende für sich und machte die entscheidenden Punkte. „Es waren ein, zwei unglückliche Schiedsrichterentscheidungen dabei, aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen“, haderte Schlensog mit der vergebenen Gelegenheit des Tabellenletzten, sich im Abstiegskampf wieder zurückzumelden. - bob

TuS: Greinke, Gorke, Rinschede, N. Tewes, Scharwey, Maruhn, K. Buhl, Deutsch, Karkowsky, Keil, Fröhlich

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