TuS-Damen krasser Außenseiter in Lüdinghausen

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Bönens Lisa Maruhn war krank. Ihr Einsatz in Lüdinghausen ist gefährdet.

BÖNEN -  Zweiter gegen Letzter: Die Voraussetzungen am viertletzten Spieltag der Volleyball-Verbandsliga sind klar. Die akut abstiegsbedrohten Gäste von der TuS Bönen gastieren am Samstag um 14 Uhr bei der SC Union Lüdinghausen II, einer Mannschaft, die sich keinen Ausrutscher erlauben darf, wenn sie überhaupt eine Chance haben will, den enteilten TV Werne noch aufzuhalten.

Die Bönenerinnen haben also nichts zu verlieren, und dennoch fahren sie nicht ganz hoffnungslos zur Regionalliga-Reserve ins Münsterland. Ihm Hinspiel ärgerten sie den Favoriten nämlich gehörig, ergatterten bei der 2:3-Niederlage sogar einen Punkt und hatten am Ende sogar mehr Ballwechsel gewonnen als Lüdinghausen. „Aber man weiß nie, wie deren Spielstärke einzuschätzen ist“, verweist TuS-Sprecherin Sabrina Schlensog auf die Wundertüte zweite Mannschaft.

So fahren die Bönenerinnen nicht mit zu großen Erwartungen nach Lüdinghausen. Angesichts des kaum mehr zu vermeidenden Abstiegs geht es ihnen um andere Dinge. „Wir wollen als Team wieder mehr miteinander unternehmen“, sagt Schlensog. Die Reise ins Münsterland wird daher wie eine kleine Mannschaftsfahrt organisiert: „Wir frühstücken vorher und fahren dann gemeinsam dahin.“ Durch Lockerheit zu Leistung, könnte das Motto lauten. Die Einsätze von Nadine Tewes und Lisa Maruhn sind fraglich, beide müssen nach Krankheiten erst wieder fit werden.

Bezirksklasse: DJK Brambauer – TuS Bönen II (Sonntag 11 Uhr/Wittekindschule in Brambauer).

Erst die Hausaufgaben erledigen und dann der Konkurrenz zuschauen, die sich keinen Ausrutscher erlauben darf. Der Sonntag könnte für die Spielerinnen der zweiten TuS-Mannschaft gut beginnen. Zuallererst zählt natürlich ein Sieg gegen den Gastgeber. Der belegt aktuell Rang fünf, holte aber im Hinspiel keinen Satz gegen Bönen. „Wir gehen ins Spiel, um zu gewinnen – am liebsten wieder 3:0. Damit wir für den großen Showdown eine Woche später gut gerüstet sind“, sagt Trainer Detlef Buhl. Am 7. März steigt in der Goethehalle das absolute Topspiel gegen den Zweiten Schwerte V, der sich in Brambauer allerdings noch gegen den Dritten Weddinghofen behaupten muss. „Brambauer spielt von der Struktur her wie Weddinghofen mit einer Angreiferin und vielen Kleinen dahinter, ist aber von der Spielanlage nicht so stabil“, sagt Buhl, was sein Team am Sonntag erwartet. Doch schon gegen Weddinghofen dominierte die TuS. „Wir müssen die Tugenden, die uns stark machen, in die Waagschale werfen. Wir haben viele gute Angreiferinnen, die wir ins Spiel bringen müssen“, fordert der Coach. Allerdings ruht die Last des Zuspiels allein auf den Schultern von Lara Stanislawski, da Linda Tewes ausfällt. Der Einsatz von Isabell Post ist außerdem fraglich. - bob

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