TuS-Damen können Tabellenführung ausbauen

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Ein letztes Mal müssen sich die Bönenerinnen (rechts Nadine Tewes) in diesem Jahr gegen Hasperbach noch strecken.

Bönen - Die Volleyballerinnen der TuS Bönen haben am Samstag die Gelegenheit den Blick auf die Tabelle vor der Weihnachtspause weiter zu verschönern. Die Bönenerinnen führen das Feld bereits an, können den Vorsprung mit einem Sieg beim TV Hasperbach (15 Uhr) auf den Jahn Dortmund aber auf fünf Punkte vergrößern. Der derzeit einzige echte Verfolger hat am Wochenende spielfrei.

„Jahn spielt zurzeit einen sehr guten Streifen, macht kaum Fehler“, rechnet TuS-Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog mit einem spannenden Duell um die Meisterschaft: „Wir können uns nicht erlauben, Punkte zu verschenken, wenn wir die Tabellenspitze nicht verlieren wollen“, stellt die Libera deshalb vor der Auswärtsbegegnung in Hagen klar.

Einen Zähler leichtfertig aus der Hand gegeben haben die Bönenerinnen bereits am vergangenen Wochenende, als sie plötzlich 0:2 nach Sätzen beim RS Sorpesee III zurücklagen. Dank einer immensen Leistungssteigerung holten sie immerhin noch die verbliebenen drei Durchgänge und setzten ihre Siegesserie fort. „Wir müssen von Anfang an Gas geben“, mahnt Schlensog daher.

Im Hinspiel zuhause gegen Hasperbach erwischten die TuS-Damen einen hervorragenden Start, erlaubten dem TVH im ersten Durchgang nur neun Zähler. Danach riss aber der Faden und Satz zwei ging mit 26:24 an den derzeitigen Tabellenvierten. „Da hatten wir einen totalen Hänger. Wir waren vielleicht aufgeregt, weil wir uns beim Saisonstart und in eigener Halle gut präsentieren wollten“, sagt Schlensog. Erst danach fand ihr Team wieder zum eigenen Spiel und behielt mit 3:1 die Oberhand.

Jetzt ist Bönen zwar im Spielrhythmus, hat aber andere Probleme. Das Aufgebot für die Partie in der Gesamtschule Haspe (Kirmesplatz 2) ist etwas zusammengeschrumpft. Für Sabrina Keil kommt ein Einsatz noch zu früh. Jana Menger, die in der vergangenen Wochen mit einer imponierenden Blockarbeit die Wende am Sorpesee herbeiführte, fehlt aus beruflichen Gründen. Sarah Goetz plagen Schulterbeschwerden, sie will aber wenn möglich mitwirken. „Da müssen wir durch“, nimmt Schlensog die Ausfälle sportlich. Sie erwartet ohnehin eine schwierige Aufgabe, bei der es die großgewachsene Außenangreiferin der Gastgeberinnen in den Griff zu bekommen gilt.

Auch in der Bezirksliga findet am Wochenende der erste Rückrundenspieltag statt, die zweite TuS-Mannschaft hat aber spielfrei. 

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