TuS-Damen holen Titel mit einer perfekten Saison

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Start der Party: Vor der Goethehalle ließen die TuS-Damen und Trainer Jochen Schönsee in ihren „Landesliga-Meister“-Shirts die Sektkorken knallen.

Bönen - Keine Meisterfeier ohne Sektdusche, und der entging auch Jochen Schönsee am Samstag nicht. Nach dem 3:0 (25:7, 25:17, 25:22) der TuS Bönen gegen den RC Sorpesee III erhielt der Trainer der Volleyballerinnen vor der Goethehalle sein nasses und klebriges Bad.

Das Feiern hatten sich die TuS-Damen redlich verdient, schließlich war es der 16. Erfolg im 16. Spiel für die schon einen Spieltag zuvor als Meister feststehenden Bönenerinnen. Über diese perfekte Serie könne das Team auf jeden Fall stolz sein, sagte Schönsee: „Man muss aber nur auf die Tabelle schauen, um zu sehen, dass wir uns auch keinen Ausrutscher erlauben konnten.“ Der Zweitplatzierte TV Jahn Dortmund verlor nur die beiden Partien gegen die TuS, die sich riesig über die direkte Rückkehr in die Verbandsliga freute.

Das Aufeinandertreffen mit Sorpesee hatte nur für den Gast noch Relevanz in der Tabelle. Die Sauerländerinnen lagen mit einem Punkt Rückstand auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Doch Bönen zeigte auch ohne die am Knie verletzte Stella Greinke von Beginn an, dass es nicht gewillt war, sich Vorwürfe der RC-Konkurrenten aus Schwerte oder Oberaden machen zu lassen.

„Der erste Satz war so, wie ein Trainer sich das vorstellt.“ Seine Schützlinge agierten auch mit Jessica Karkowski als Zuspielerin konzentriert und nutzten konsequent die Schwächen der nur zu sechst angetretenen Mannschaft aus Sorpesee. Die bestanden unter anderem in einer sehr kleinen Spielerin, deren Größe Bönen immer wieder für sich ins Spiel brachte. Nach dem 12:4 zum Start machte Lisa Richert acht direkte Punkte mit „super Aufschlägen“, so Schönsee – und so schnell alles klar. Auch zu Anfang des zweiten Durchgangs war die TuS das bessere Team und setzte sich früh beruhigend ab. Doch nach und nach ließ die Effektivität im Angriff nach und die Ballwechsel wurden länger. Mit 25:17 ging der Abschnitt aber noch deutlich an den Gastgeber.

Satz drei war da schon enger. Erst mit dem Punkt zum 15:14 stand erstmals eine Führung für die TuS auf der Anzeige, bis zum 20:20 war der Durchgang ausgeglichen, dann zog Bönen auf 24:20 davon, ehe Sarah Goetz den letzten Ballwechsel der Saison erfolgreich beendete. Dann begann die Feier, die nach den ersten Aktionen in und vor der Goethehalle bei Geburtstagskind Jessica Karkowski weiterging. Offiziell wird der Aufstieg dann in 14 Tagen gefeiert.

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