TuS-Damen siegen im Schnelldurchgang

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Die TuS-Damen (von links Jessica Karkowski und Jana Menger dominierten das Spiel gegen Iserlohn.

Bönen - Überhaupt kein Porblem hatten die TuS-Volleyballdamen mit den Iserlohner Panthers. Glatt mit 3:0 (25:14, 25:10, 25:11) und schnell beendete der Tabellenführer das Gastspiel der Raubkatzen mit Milchzähnen. Die junge Mannschaft aus dem Sauerland blieb über drei Sätze chancenlos.

An 48 Minuten reine Spieldauer beim bisher schnellsten Sieg konnte sich Nadine Tewes bei der Unterzeichnung des Spielberichtsbogens erinnern. „Das ist aber Jahre her“, hatte die Kapitänin des Gastgebers den damaligen Gegner vergessen. Die Partie gegen Iserlohn dauerte 53 Minuten. Und viel wird auch von diesem Spiel am Samstagnachmittag in der Bönener Goethehalle nicht in der Erinnerung der Spielerinnen sowie der 80 Zuschauer haften bleiben – zu einseitig verlief die Partie.

Der erste Satz endete mit 25:14, beim zweiten machte Jessica Karkowski mit einem Diagonal-Schmetterball den Deckel drauf (25:10). Den dritten Satz beendeten die Gäste aus Iserlohn mit dem letzten Aufschlag: Der Ball landete aber um 16.59 Uhr im Netz. Die Bönenerinnen bejubelten das 25:11 und ließen sich vom Publikum feiern.

„So hab ich mir das auch vorgestellt“, sagte TuS-Trainer Jochen Schönsee anschließend. Er meinte, dass seine Damen konsequent durchgespielt hatten. Sie hielten den Druck hoch. „Das war wichtig, eben nicht angesichts der Überlegenheit einen Gang zurückzuschalten. So wie gegen Werl.“ Am vierten Spieltag gewannnen die TuS-Volleyballerinnen zwar auch mit 3:0, mussten aber im zweite Satz in die Verlängerung und beendeten den Durchgang schließlich mit 33:31. „Das war grottenschlecht“, erinnerte sich Schönsee.

Diesmal fand der Trainer lobende Worte für sein Team, aber auch für den Gegner: „Das ist eine junge Mannschaft – von denen wird man in ein paar Jahren noch hören“, sagte er. Momentan sind die Pantherinnen aber noch nicht soweit, um in der Liga mitzuhalten. Die Spielerinnen waren zwar fix auf den Beinen, so dass es einige längere Ballwechsel gab. Aber ihnen fehlte im Angriff die Durchschlagskraft. Und sie verließen sich meist auf eine Außenangreiferin, die der Bönener Block im Griff hatte.

In zwei Wochen endet die Hinrunde für die TuS-Volleyballerinnen mit dem Spiel gegen den Drittletzten Sorpesee. Die Herbstmeisterschaft ist den Bönenerinnen aber nicht mehr zu nehmen. Sie liegen mit der besseren Satzbilanz drei Punkte vor Verfolger Jahn Dortmund. - ml

TuS: K. Buhl, Goetz, Gohrke, Greinke, Karkowski, Maruhn, Menger, Richert, Schlensog, Tewes

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