TTF-Reserve verschafft sich ein Polster nach unten

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Joel Safar zeigte in Lüdenscheid eine starke Leistung und machte am unteren Paarkreuz auch den Sieg perfekt.

BÖNEN - Die zweite Mannschaft der TTF Bönen hat im Kampf um den Verbandsliga-Verbleib einen Big Point gelandet. Die Bönener setzten sich zum Hinrundenauftakt gegen ihren direkten Tabellennachbarn, der TTSG Lüdenscheid, durch. Mit dem 9:6-Sieg bei den Sauerländern zogen die Gäste in der Tabelle an ihrem Widersacher vorbei – und vergrößerten gleichzeitig den Abstand auf die Abstiegszone.

„Der Erfolg hat immense Bedeutung für uns. Jetzt stehen unsere Chancen gut, uns im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg. Mit nunmehr 11:13 Zählern haben die Bönener als Siebter fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang.

Schon früh stellte Bönen in Lüdenscheid die Weichen auf Sieg: Im Doppel zeigten sich die Paarungen Marco Goecke/Franz-Josef Hürmann (3:0 gegen Baureis/Wichary) und Daniel Wiezorrek/Joel Safar (3:1 gegen Ohde/Katzke) für eine 2:1-Führung verantwortlich, bevor Bönen am oberen Paarkreuz durch Siege von Spitzenmann Nils Maiworm (3:1 gegen Dennis Gorecki) und Wiezorrek (3:2 gegen Andre Hegendorf) nach – die Gästen führten 4:1.

„Das war das Polster, das uns dann durch die Partie getragen hat“, sagte Darenberg. Denn die kampfstarken Lüdenscheider präsentierten sich fortan auf Augenhöhe mit den Gästen, nahmen aber keine Tuchfühlung mehr auf.

In der ersten Einzelrunde glichen Goecke (gegen Daniel Ohde) und Safar (gegen Arnd Katzke) die Niederlagen von Altmeister Franz-Josef Hürmann (gegen Tobias Baureis) und Jonas Reich (gegen Martin Wichary) aus. Alle Begegnungen fanden ihre Entscheidung im fünften Satz. Die TTF führten 6:3.

In der zweiten Einzelrunde drückten abermals Bönens Beste dem Spiel ihren Stempel auf: Youngster Maiworm am oberen und Safar am unteren Paarkreuz avancierten zu den Sieggaranten. „Die beiden haben die Ruhe behalten. Das war große Klasse“, lobte Darenberg die Nachwuchskräfte. Maiworm besiegte Hegendorf (3:1) und glich zunächst Wiezorrreks Pleite gegen Gorecki (0:3) aus – 4:7. Am mittleren Paarkreuz punktete diesmal Hürmann gegen Ohde (3:0), während Goecke in fünf Sätzen Baureis unterlag – 5:8.

Dann schlug die Stunde von Joel Safar: Beim Stand von 6:8, nach der Niederlage Reichs gegen Katzke, drehte der Bönener einen 1:2-Satzrückstand gegen Wichary zum Sieg – für sich und für seine Mannschaft.

TTF II: Goecke/Hürmann 1:0, Maiworm/Reich 0:1, D. Wiezorrek/Safar 1:0 – Maiworm 2:0, D. Wiezorrek 1:1, Goecke 1:1, Hürmann 1:1, Reich 0:2, Safar 0:2

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