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TTF können im Derby Ausfälle nicht kompensieren

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Von: Jan Lüke

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Den letzten Punkt im Derby für Bönen holte Sascha Kaiser zum 5:7.
Den letzten Punkt im Derby für Bönen holte Sascha Kaiser zum 5:7. © Liesegang Markus

Für die TTF Bönen endet das Tischtennisjahr mit einer Enttäuschung. Der Tabellenzweite der NRW-Liga verlor überraschend sein letztes Hinrundenspiel. Im Derby gegen die Zweitliga-Reserve des TTC GW Bad Hamm hatten die Bönener bei einer 5:9-Niederlage das Nachsehen.

Bönen – „Das hatten wir uns anders vorgestellt“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg nach der nicht unverdienten Pleiten – der zweiten binnen neun Tagen. Schon vor der Partie standen die Zeichen der den TTF schlecht: Toni Ramljak und Tyson Tan Hasse, beide erkrankt, hatten sich nicht rechtzeitig fit gemeldet, auch Routinier Andreas Rosenhövel musste als Ersatz passen. „Wir hatten trotzdem gehofft, die Ausfälle kompensieren zu können“, so Darenberg. Denn auch bei Grünweiß fehlte neben Teilzeit-Spitzenspieler Pekka Pelz Altmeister Uwe Witte.

Doch Bönen machte das Fehlen seiner beiden besten Punktesammler mehr zu schaffen als Hamm seine Ausfälle. In den Doppeln ging Grünweiß erstmals in Führung – lediglich Bönens Spitzendoppel Numan Yagci/Theo Velmerig (3:0 Sätze gegen M. Fedler/Lemke) punktete für die Hausherren.

Zwar begann die erste Einzelrunde mit einem 3:2-Erfolg von Yagci, der den jungen Kühn von Burgsdorff 11:9 im Entscheidungssatz bezwang, gut für Bönen. In der Folge aber setzten sich die Gäste schnell fast schon spielentscheidend ab. Die Hauptrolle dabei spielte Hamms Ausnahmetalent Andre Bertelsmeier: Zwischen den beiden Siegen des 16-Jährigen gegen Velmerig (3:1) und später im Spitzeneinzel gegen Yagci (3:0) lagen vier weitere Punktgewinne der Grünweißen.

Bis zum Zwischenstand von 7:3 konnte nur Jonas Mittermüller am mittleren Paarkreuz gegen den Ex-Bönener Michael Fedler für die TTF punkten. Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, verpassten Kaiser (gegen Ostrowski) und der ehemalige Grünweiße Jonas Reich (gegen Lemke) – beide vergaben eine 2:1-Satzführung.

In der Spätphase des Spiels gelang es den Gastgebern nicht mehr, den Vier-Punkte-Rückstand wettzumachen. Zwar brachten Velmerig (3:0 gegen Kühn von Burgsdorff) und Kaiser (3:1 gegen Fedler) ihr Team auf 5:7 heran. Nach den ungefährdeten Erfolgen von GW-Kapitän Ostrowski (3:1 gegen Mittermüller) und Routinier Vatheuer (3:0 gegen Reich) aber stand Hamm als Sieger fest.

Die Ergebnisse: Yagci/Velmerig – M. Fedler/Lemke 3:0, Kaiser/Kleine – Bertelsmeier/Kühn von Burgsdorff 1:3, Mittermüller/Reich – Ostrowski/Vatheuer 0:3; Yagci – Kühn von Burgsdorff 3:2, Velmerig – Bertelsmeier 1:3, Kaiser – Ostrowski 2:3, Mittermüller – Fedler 3:0, Reich – Lemke 2:3, Kleine – Vatheuer 0:3, Yagci – Bertelsmeier 0:3, Velmerig – Kühn von Burgsdorff 3:0, Kaiser – M. Fedler 3:1, Mittermüller – Ostrowski 1:3, Reich – Vatheuer 0:3

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