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Trotz Corona: GSV blickt auf zwei ereignisreiche Jahre

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Von: Boris Baur

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Jochen von Glahn (Dritter von links) ist neu im GSV-Vorstand, der Thomas Köster (mit Präsent) für seine lange Arbeit im Sportausschuss dankte.
Jochen von Glahn (Dritter von links) ist neu im GSV-Vorstand, der Thomas Köster (mit Präsent) für seine lange Arbeit im Sportausschuss dankte. © Boris Baur

Gleich auf zwei Jahre blickten der Vorstand und die anwesenden Vertreter der Bönener Sportvereine bei der Jahreshauptversammlung des Gemeindesportverbandes Bönen (GSV), die am Montag in der Gaststätte Denninghaus stattfand, zurück. 2020 war die Versammlung ausgefallen und in dieses Jahr verschoben. Deshalb fiel der Bericht von Dirk Presch etwas ausführlicher aus.

Bönen - Der Vorsitzende erinnerte daran, dass der GSV das Sportstättenentwicklungskonzept, das eine Firma mittlerweile längst erstellt hat, initiiert hatte und sich der Gemeinderat vor einiger Zeit für „die teuerste Variante“ (Presch) entschieden hat. SPD-Politiker Thomas Köster erklärte, dass „mit Hochdruck an der Planung“ gearbeitet wird. Er bat aber um Geduld, weil sehr viel zu tun sei, um die eingeplanten Fördergelder auch tatsächlich zu erhalten. „Und man muss dann auch Firmen finden, die das machen“, ergänzte Presch. Die neue Sportanlage am Förderturm, der neue Rasenplatz des TVG Flierich-Lenningsen an der Ermelingschule sowie der neue Kunstrasen in Nordbögge werden kommen, hieß es. Wie lange es letztlich dauert, sei dagegen noch unklar.

Auch vom Landesprogramm „Moderne Sportstätten NRW“, das sich an Vereine mit Anlage in Eigentum oder fester Pacht richtet, profitierten die Bönener Verein, in diesem Fall der TV Rot-Weiß und der RFV Nordbögge-Lerche mit Infrastrukturprojekten. „Die Sportlandschaft in Bönen wird dadurch besser aussehen“, betonte Presch und sprach von einem Standortvorteil der Gemeinde auch für junge Familien.

Kasse ist ausgeglichen

Presch, der auch die Aktionen in der Corona-Pandemie wie die Organisation von Desinfektionsmittel erwähnte, blickte zudem auf die Sportabzeichensaisons, „die sehr kurz waren“. Im Gegensatz zu vielen anderen Orte habe es allerdings immerhin das Angebot der Prüfer, Zeiten und Weiten abzunehmen, gegeben. Köster nutzte gleich die Gelegenheit, um sein Formular mit allen Stempeln abzugeben. Zur Verleihung der Urkunden wird nun nach einer Möglichkeit gesucht, diese im würdigen Rahmen durchzuführen.

Der Kassenstand des GSV war bei einem Etat von gut 27 000 Euro (25 000 Euro davon gehen dank der Förderung der Sparkasse Bergkamen-Bönen direkt an die Jugend der Vereine) in den vergangenen beiden Geschäftsjahren ausgeglichen. Erneut wird der Verband daher die Beiträge an den Landessportbund NRW für die Vereine übernehmen. Thorsten Würz, der Vorsitzende des VfK Nordbögge, hatte die Kasse geprüft und nichts zu beanstanden. Die Versammlung entlastete auf seinen Vorschlag hin den Vorstand.

Jochen von Glahn neu im Vorstand

Bei den Wahlen wurden Karsten Schilling vom RSV Altenbögge als 2. Geschäftsführer und Fabian Henkel vom TVG als 2. Kassierer wiedergewählt. Neu im GSV-Vorstand ist Lauffreund Jochen von Glahn als 2. Vorsitzender, der das Amt nach dem Tod von Uwe Varlemann im September 2019 bereits kommissarisch übernommen hatte. Uwe Manz (TuS Bönen) und Jens Topel (TTF Bönen) ergänzen Würz als Kassenprüfer.

Zuletzt dankte Presch Thomas Köster (SPD) und in Abwesenheit Detlef Pilz (CDU) für die vielen Jahre, die beide dem Ausschuss für Familie, Sport und Kultur im Wechsel vorstanden. Köster rechnete vor, dass er sich seit 30 Jahren und sechs Legislaturperioden als 1. oder 2. Vorsitzender für die Sportler der Gemeinde eingesetzt hat und weiter ein offenes Ohr haben wird. Seit der letzten Kommunalwahl sind Friedhelm Lange (Grüne) und Deniz Werth (SPD) in der Verantwortung.

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