Topspiel zwischen SpVg und Pelkum steigt am Rehbusch

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Hakan Elik (rechts) traf im Hinspiel gegen Pelkum in der Nachspielzeit zum Sieg für Bönen.

BÖNEN -  Die Trümpfe liegen beim FC Pelkum: Da die SpVg Bönen ihre gute Ausgangslage durch zwei Niederlagen in Folge verbaselte, geht der FCP als Tabellenführer und mit zwei Zählern Vorsprung ins absolute Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A1. „Wenn Pelkum gewinnt, ist das ein Big Point“, sagt daher Axel Maurischat. Der SpVg-Trainer setzt aber auf eine Trotzreaktion seiner Mannschaft.

Zehn Spieltage vor dem Saisonende könnte eine Bönener Niederlage die Vorentscheidung im Titelrennen bedeuten. „Mit fünf Punkten Vorsprung geht man auch in die schweren Spiele ganz anders“, weiß Maurischat, wie negativ sich eine Pleite auf die weiteren Meisterschaftschancen der SpVg auswirken würde.

Aber die Bönener haben es selbst in der Hand, ihre Position wieder zu verbessern und an Pelkum vorbeizuziehen, auch wenn die personelle Situation zu wünschen übrig lässt. Denn der Preis, den die Rehbusch-Elf im Derby gegen den VfK Nordbögge am vergangenen Sonntag (1:2) zahlte, war hoch. Dominik Sorge (Muskelfaserriss) und Niclas Arenz (Verdacht auf Bänderriss) verletzten sich in der zweiten Hälfte. Ruchan Akman sah die Rote Karte gesperrt. Und auch Ramazan Dincer wurde aus dem Verkehr gezogen, nachdem er dem Schiedsrichter in der Kabine lautstark die Meinung gesagt hatte – und dabei vermutlich die falsche Worte wählte. Auf einer noch nicht terminierten Spruchkammersitzung wird über seine Sperre entschieden.

„Das ist kein Weltuntergang“, versucht Maurischat Optimismus zu verbreiten. Der Verlust der vier Leistungsträger wiegt für ihn zwar schwer, doch „in der Hinrunde konnten wir so etwas auch eins zu eins ersetzen.“ Damit erinnert er daran, dass die Bönener stets auf ihren breiten Kaders verwiesen, der nun gefordert ist. „Jetzt müssen die ran, die zuletzt nicht so viel Spielzeit bekommen haben“.

Passend zur Spitzenpaarung kehren mit Sercan Engin und vor allem Thorsten Renk zwei Akteure wieder in den Kader zurück. Auch ein Einsatz des zuletzt verletzten Daniel Sadrinna ist möglich. Darüber hinaus nimmt Maurischat mit Ali Soyarslan, Furkan Aydeniz und Sören Symmank drei Jugendliche ins Aufgebot, von denen Letzterer durchaus Startelfchancen besitzt. „Sören hat mich positiv überrascht“, lobte der SpVg-Trainer den couragierten Auftritt Symmanks im zweiten Durchgang beim VfK.

Die größten Hoffnungen liegen aber zweifelsohne bei Thorsten Renk. Der mit 16 Toren treffsicherste Bönener soll die zuletzt häufig vermissten Gefahrensituationen heraufbeschwören, zumal Maurischat die Pelkumer in der Abwehr für „verwundbar“ hält. Großen Respekt hat er dagegen vor der Offensive des FCP. David Oles hat ebenfalls schon 16 Mal getroffen, und wegen des feinen Füsschen von Mario Martinovic gilt es „Freistöße zu verhindern“, so Maurischat.

Bereits in der Hinrunde schenkten sich beide Mannschaften nichts. „Das war damals schon ein Topspiel“, erinnert sich der SpVg-Trainer – durchaus gerne: Denn das Glück war im September vergangenen Jahres auf Bönener Seite, als Hakan Elik in der Nachspielzeit zum 1:0-Sieg traf. -  bob

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