Fußball

Zweikämpfe und das Kollektiv: So will die SpVg Heessen schlagen

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In der Innenverteidigung muss SpVg-Trainer Tayfun Basyigit umbauen. Stammspieler Cengiz Güner fällt im Spitzenspiel gegen Heessen aus.

Bönen – Zum zweiten Mal in dieser Saison empfängt die SpVg Bönen am Sonntag (15 Uhr) einen Tabellenführer. Am 25. August, dem dritten Spieltag, stand der TSC Hamm ganz vorne und trennte sich vom Gastgeber 0:0. Nun kommt der SVE Heessen an den Rehbusch.

Dass die Eintracht in der Fußball-Kreisliga A1 an den Bönenern  vorbeigezogen ist, haben die sich selbst zuzuschreiben. Durch die Überraschungspleite beim Schlusslicht Uentrop II vor Wochenfrist (1:2)musste die SpVg den Platz an der Sonne räumen.

"Verlieren kommt nicht in Frage"

„Verlieren kommt nicht in Frage, damit wir weiter oben dran bleiben“, sagt Spielertrainer Tayfun Basyigit, der selbst mit einem Muskelfaserriss ausfällt. Nach acht Partien ohne Niederlage hat Bönen Blut geleckt und will weiter an der Spitze mitmischen. „Wir wollen unsere Vorarbeit nicht in zwei Spielen kaputtmachen“, stellt der Coach klar. Auch Innenverteidiger Furkan Aydeniz verspricht einen anderen Auftritt.

SVE kommt mit Oberliga-erfahrenen Spielern

Allerdings weiß Basyigit auch um die hohe Qualität, die der Vorjahresmeister und verhinderte Aufsteiger (der SVE verlor die Aufstiegsspiele gegen die SG Massen und Türkspor Bielefeld) seinem Kader im Sommer hinzugeführt hat. Die Neuzugänge Konstantin Rühl, Justin Perschmann, Philip Grodowski, Torwart Jan-Robin Stiepermann sowie der ein Jahr zuvor verpflichtete Spielertrainer Rouven Meschede verfügen über Oberliga-Erfahrung. „Wir wissen, was Heessen für eine Qualität hat. Diese individuelle Klasse haben wir nicht“, erklärt Basyigit und will mit anderen Tugenden dagegensetzen: „Wir wollen weiterhin das zeigen, was uns stark gemacht hat.“ Er setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit, das Kollektiv und die defensive Kompaktheit der zurzeit besten Abwehr der Liga.

Basyigit hat ein Vorbild: Uentrop II

Basyigit hat für die Partie ein Vorbild: „In diesem Fall sollten wir Uentrop II sein“, sagt der Trainer und meint damit, dass seine Mannschaft den Gegner in Zweikämpfe verwickeln soll. „Wir wollen das Spiel von Heessen zerstören“, verspricht der SpVg-Trainer dem SVE einen Kampf bis zur letzten Minute: „Wir müssen alles investieren. Nur so kann es gehen. Das haben wir in Uentrop gesehen. Mit einer gesunden Einstellung sind wir unheimlich schwer zu schlagen.“

Personell sieht es wieder besser aus beim Gastgeber: Yusuf Senel, Daniel Bednarek und Keeper Patrick Heller kehren zurück. Auch die zuletzt angeschlagenen Niclas Arenz und Fatih Cebar sollten fitter sein als in der Vorwoche. Dafür muss mit Cengiz Güner ein Stamm-Innenverteidiger passen.

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