Vier Teams der Tischtennisfreunde Bönen sind auf dem Weg nach oben

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Walter Darenberg gibt Stephanie Burgdorf aus der 1. Damenmannschaft Tipps.

Bönen – Am kommenden Wochenende starten die Teams der TTF Bönen in die zweite Hälfte der Saison. Die Hinrunde verlief für die Tischtennisfreunde äußerst erfolgreich. TTF-Trainer Walter Darenberg gibt WA-Mitarbeiter Jan Lüke einen Ausblick auf die kommenden Wochen und Monate.

Die erste Mannschaft der Damen und der Herren ist jeweils Herbstmeister in der Verbandsliga geworden. Die zweite Herrenmannschaft liegt punktgleich mit dem Tabellenführer auf Platz zwei in der Landesliga und hat gute Chancen aufzusteigen. Und die Jungenmannschaft ist ungeschlagener Spitzenreiter in der NRW-Liga. Hätten Sie lieber, dass die Saison schon nach der Hälfte vorbei wäre? 

Ich kann mich zumindest nicht erinnern, wann wir als Verein zuletzt so eine erfolgreiche Runde gespielt haben. Und ich bin ja wirklich schon einige Jahre dabei. (lacht) Ich würde mich nicht beschweren, wenn wir das in der Rückrunde bestätigen könnten. Aber wir sind eben erst in der Halbzeit der Saison angekommen.

Welcher Aufstieg wäre denn aus der Perspektive des Vereins besonders wichtig?

Jeder Aufstieg ist eine tolle Sache. Aber besonders wichtig für den Verein wäre sicherlich, wenn unserer Damen-Mannschaft der Wiederaufstieg in die NRW-Liga gelingen würde.

Warum? 

Der Abstieg aus der NRW-Liga in der vergangenen Saison war äußerst ärgerlich. Die Mannschaft gehört vom Potenzial eine Spielklasse nach oben. Das haben die Spielerinnen ja gerade erst wieder mit dem Sieg beim Verbandspokal gezeigt. Und das haben sie auch mit einer überragenden Hinrunde unter Beweis gestellt. Ich hatte schon gedacht, dass wir in der Verbandsliga um den Aufstieg spielen, das war ja auch das erklärte Ziel. Aber 18:0 Punkte sind schon eine Ansage!

Nicht zu erwarten war, dass es die 1. Herren-Mannschaft den Damen gleichgetan hat. Auch die Männer führen ein Jahr nach dem Abstieg aus der NRW-Liga ihre Liga an.

Das ist schon sehr überraschend. In der letzten Saison haben wir uns nicht gut präsentiert. Der Abstieg ging vollkommen in Ordnung. Dass die Jungs nach einer solchen Saison gleich wieder so gut und vor allem konstant spielen, war nicht abzusehen. Das sind ja fast alles junge Spieler, die das erst mal wegstecken mussten. Aber die Mannschaft hat sich insgesamt toll entwickelt. Mit Jan Miksch haben wir einen Neuzugang dazubekommen, der sehr gut eingeschlagen hat. Da passte alles zusammen.

Käme der direkte Wiederaufstieg nicht zu früh für die im Schnitt sehr junge Mannschaft ?

Ein Aufstieg kommt nie zu früh. Es wird sehr, sehr schwierig, in der Rückrunde noch mal so ein Ergebnis abzuliefern. Aber wenn es klappen sollte, dann hat es sich die Mannschaft auch verdient, wieder in der NRW-Liga anzutreten.

Zumal es nicht unwahrscheinlich ist, dass die zweite Mannschaft aus der Landesliga in die Verbandsliga nachrückt.

Vor der Saison war die zweite Herrenmannschaft mein Sorgenkind. Es war klar, dass mit Marco Goecke und Franz-Josef Hürmann zwei Leistungsträger für einige Spiele ausfallen würden. Da dachte ich schon, dass wir mit vielen Niederlagen starten und bis zum Saisonende einen schlechten Saisonstart hinterherlaufen würden. Das war uns in der Saison davor ja schon passiert. Es ist anders gekommen. Das Team steht punktgleich mit dem Tabellenführer TV Fredeburg. Ist der Aufstieg realistisch? Absolut. Wir haben Fredeburg eigentlich klar geschlagen (9:4, die Red.) und zuletzt acht Spiele in Folge gewonnen. Ich glaube schon, dass wir das stärkste Team der Liga sind.

Das ist auch die 1. Jungen-Mannschaft in der NRW-Liga als bisher verlustpunktfreier Tabellenführer.

Das hatten wir schon erwartet. In den entscheidenden Spielen gegen die DJK Roland Rauxel (8:3, die Red.) und den SV Westfalia Rhynern (8:4, die Red.) haben die Jungs starke Leistungen gezeigt. Und ich glaube auch, dass sie den ersten Platz verteidigen werden. Wir wollen unbedingt Meister werden, um im Viertelfinale der Westdeutschen Meisterschaft gegen einen Tabellenzweiten antreten zu können. Da hätten wir dann gute Chancen. Die Endrunde der besten vier Mannschaften findet Ende Mai in Bönen statt. Da wären wir als Ausrichter natürlich gerne mit unserer Mannschaft dabei.

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