IG schlägt Flierich / SpVg und VfK ohne Tore

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Der zweikampfstarke TVG (links Thorben Lux) bereitete der IG (hier Erkan Vakifli) einige Probleme.

BÖNEN -  Im Ortsderby auf der Rehbusch-Asche gewinnt der Favorit IG Bönen das Treffen der beiden Gast,ansnchaften mit dem TVG Flierich-Lenningsen mit 4:1. Akut ersatzgeschwächt kommen sowohl die SpVg Bönen als auch der VfK Nordbögge zu torlosen Nullnummern gegen klassentiefere Teams. Die Testspiele im Überblick:

DJK SG Bösperde – SpVg BÖnen 0:0.

Dem 0:0 bei der DJK SG Bösperde rang Axel Maurischat Positives ab. „Es haben sich alle gut bewegt“, meinte der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SpVg Bönen. Ansonsten hielten sich die Erkenntnisse aus diesem Test zwei Wochen vor dem Wiederbeginn der Meisterschaft in Grenzen. „Ich hatte ja wieder nur eine Rumpfelf“, so Maurischat. Torhüter Alexander Berchem half erneut als Feldspieler aus.

Der A-Ligist aus dem Kreis Iserlohn ließ den Ball gut laufen, hatte ein leichtes optisches Übergewicht. Doch in Tornähe kamen die Gastgeber nicht. Lediglich Fernschüsse sprangen bei den Bemühungen heraus. Die Bönener wiederum taten sich im Spielaufbau schwer, mussten früh auf Nikolaj Kirmse verzichten, der mit Verdacht auf eine Bänderverletzung nach 20 Minuten ausschied.

Die Schlussphase aber gehörte der SpVg. Gerrit Wiff traf die Latte und Kevin Scheibke nach einer Ecke den Pfosten – den Nachschuss schoss Niclas Arenz über das Tor. - bob

SpVg: Behrend – Öncül, Sorge, Link, Kirmse – Holtmann, Akman – Arenz, Wiff, F. Bednarek – Scheibke; Garske, Berchem

IG Bönen – TVG Flierich-Lenningsen 4:1 (3:1).

Kurzfristig wurde das Ortsderby auf die Rehbusch-Asche verlegte. Die Fliericher hatten dabei die weitere Anreise, schließlich mussten sich beide Mannschaften an ihren normalen Heimstätten umziehen. Daran lag es aber nicht, dass Ibrahim Yörük nach zehn Minuten das 1:0 für die IG erzielte. Raphael Thiemann hatte vorgelegt. Die Germanen glichen durch Sebastian Lüblinghoff (17.) aus – unter Mithilfe von Bönens Keeper Coskun Gökce, der den Ball nach einem Freistoß direkt vor die Füße dem Torschützen abwehrte. Flierich versuchte die Räume eng zu machen und war damit recht erfolgreich. Gefährlich wurde es für den B-Ligisten nur, wenn die IG nach einer Balleroberung schnell spielte und die unsortierte Abwehr aushebelte. Furkan Aydeniz brachte den A-Ligisten mit einem Nachschuss nach einem Freistoß wieder in Führung (28.), Erkan Vakifli erhöhte nur vier Minuten später nach schönem Querpass von Yörük auf 3:1. Der Vorbereiter stand aber wohl im Abseits. Nach der Pause sorgte Dominik Kempe per Elfmeter nach Foul an Samed Ögüz für den 4:1-Endstand (65.). In der Schlussphase waren die Germanen dann sogar die bessere Mannschaft

IG-Trainer Ayhan Sezer war nicht zufrieden. „Wir haben uns dem Gegner angepasst. Das darf nicht sein. Ich wollte, dass wir das Spiel dominieren, dass wir den Unterschied von einer Klasse auch zeigen. Das war zu wenig“, kritisierte er. Thorsten Müller, sein Pendant auf Fliericher Seite, war dagegen „weitgehend“ zufrieden: „Ich habe keinen riesigen Klassenunterschied gesehen.“ Der TVG-Trainer ärgerte sich aber über die Entstehung der ersten beiden Gegentore: „Die haben wir weggeschenkt, weil wir uns sehr ungeschickt anstellen.“

IG: C. Gökce – Karka (70. Öguz) – Aydeniz (70. Kuba), Karahan – Isik, Kempe – Batak (46. A. Gökce), Vakifli (46. Duman), Soyarslan, Thiemann – Yorük

TVG: Schubert – Baßdorf, M. Bennemann, Unterkötter, Henkel – Müller, Maletz, Lux, Konrad, T. Bennemann – S. Lüblinghoff; Busch, Andric, Yavas

Tore: 1:0 Yörük (10.), 1:1 S. Lüblinghoff (18.), 2:1 Aydeniz, (28.), 3:1 Vakifli (32.), 4:1 Kempe (Foulelfmeter/65.)

VfK Nordbögge – TV Borgeln 0:0.

Eine kleine Leistungssteigerung hat der VfK im Vergleich zum Testspiel von vor zwei Wochen geschafft. Von gut war die Vorstellung des A-Ligisten gegen das C-Liga-Teams aus Welver aber noch weit entfernt. „Wir hatten nach vorne zu wenig Durchschlagskraft“, meinte Spielertrainer Dennis Juraschuk. Bis zum Strafraum agierte Nordbögge über weite Strecken ordentlich. Hinten brannte im Grund nie etwas an, Torwart Andre Juraschuk verlebte einen relativ ereignislosen Nachmittag. Im Angriff fehlte dem ersatzgeschwächte VfK die letzte Konsequenz. In der ersten Hälfte waren Chancen Mangelware. Nach dem Wechsel gaben Sven Kaczor und Philip Wittenborn Warnschüsse ab, und wenn sich die Nordbögger mal über Außen durchgespielt hatten, fehlte in der Mitte eine Anspielstation. Die größte Gelegenheit des Spiels vergab Kaczor nach einem Konter über Ali Öncül (88.). Der Co-Trainer verzog allerdings im Strafraum. „Die Leute aus der zweiten Mannschaft haben mir gefallen, die haben sich gut eingebunden“, lobte Juraschuk abschließend. - bob

VfK: A. Juraschuk – Koska, Wöllert, von Glahn (46. Wache) – Aschmoneit, Wittenborn – Hartmann, Güner, Öncül – Kaczor, Wiggermann (46. Preiß)

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