Der Tiger greift in die Masters-Töpfe

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Der SpVg-Fanclub „Bönen Bulldogs“ sorgte mit Trommeln und Gesang für gute Stimmung in der Goethehalle.

Bönen - Der Tiger greift am Mittwochabend in die Lostöpfe. Stefan Effenberg, früherer Nationalspieler und derzeit Trainer des SC Paderborn mit Promistatus auch außerhalb der Fußballwelt, wird ab 19 Uhr in der Warsteiner Welt, dem Sitz der Brauerei, die Auslosung für das Warsteiner Masters vornehmen, der großen Hallenfußballturnierserie mit 126 Mannschaften.

Auch die vier Teams aus der Gemeinde – SpVg, IG, VfK und TVG – werden nach Warstein schauen, klärt sich doch dort, auf welche Gegner sie am ersten Januar-Wochenende in der Goethehalle treffen. Zwei Gruppen á sieben Mannschaften treten am Samstag, 2. Januar, ab 13 Uhr beim Gastgeber SpVg Bönen an. Die drei jeweils Bestplatzierten ziehen direkt in die Zwischenrunde am Sonntag um 15.30 Uhr ein. Die Teams, die auf den Rängen vier bis sechs landen, spielen ab 13 Uhr in der Quali-Runde um zwei freie Plätze in der Zwischenrunde, in der es im Doppel.-k.-o.-System weiter geht. Ziel ist die Finalrunde am 23. und 24. Januar in Werl. Drei der 14 in Bönen gestarteten Mannschaften können dafür ein Ticket buchen. Favorit darauf sind Oberligist Westfalia Rhynern und der spielstarke Bezirksligist TSC Hamm, die als Gruppenköpfe in Bönen gesetzt sind.

Der nicht ganz einfache Spielmodus ist damit gleichgeblieben, verspricht in den vielen K.-o.-Spielen Spannung für die Zuschauer. Neu sind einige Regeln wie der Fairplay-Anstoß. „Ich hoffe, dass das nicht für Irritation sorgt“, sagt Organisator Dieter Bethlehem. Gespielt wird wieder wie im Vorjahr mit dem sprungreduzierten Futsal-Ball. „Das hat keine Probleme gegeben. Außer die schönen Tore von der Mittellinie, die gibt es nicht mehr“, so Bethlehem.

Bevor die Spiele beginnen, steht aber erst einmal die Auslosung an. Bethlehem freut sich schon auf Effenberg, der als Losfee unter anderem in die Fußstapfen von Fredi Bobic und Jens Lehmann steht. „Effenberg ist eine andere Liga, das merkt man im Umfeld“, erzählt Bethlehem, dass er viele ungläubige Nachfragen erhalten hat: „Ein dickes Lob an den SC Paderborn, dass er es möglich gemacht hat.“

Der Zweitligist trat auch im Sommer gegen die besten Spieler des Turniers zu einem Freundschaftsspiel an. Bei der aktuellen Auflage wird wieder eine solche Partie ausgetragen. Auf die sogenannte Masters-Topelf wartet erneut ein Profiteam.

Mit der Veranstaltung am Abend endet für Bethlehem und sein Organisatorenteam auch eine lange Phase der Vorbereitung. Dabei war in diesem Jahr die Suche nach Austragungsorten ein Problem. „Es war schwierig, Hallen zu finden. Viele werden derzeit anders genutzt“, sagt der Organisator. Neun Hallen sind es dennoch wieder geworden. Und ab Mittwochabend wissen die Teams auch, in welchen sie spielen. - bob

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