RSV startet mit Derby in den Kreisliga-Endspurt

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43 Toren warfen Steffen Pieper (links) und seine Altenbögger gegen Heeren im Hinspiel.

BÖNEN -  Konzentration, Konzentration, Konzentration: Im Lager des RSV Altenbögge ist vor dem Endspurt in der Handball-Kreisliga nur eines angesagt: Die Fokussierung auf das Ziel Meisterschaft, ohne dabei vor Nervosität zu verkrampfen. Das gilt auch vor dem drittletzten Saisonspiel, in dem es für die Bönener zum Nachbarn nach Heeren geht, wo die HCH-Reserve am Sonntag um 16 Uhr Gastgeber sein wird.

„Egal wie der Gegner heißt, wir haben nur noch Endspiele“, sagt Betreuer Björn Dörnemann vor dem Duell mit dem Tabellenneunten. „Wir verfügen über genügend Klasse, um Heeren in jeder möglichen Aufstellung zu schlagen, aber wir müssen das in Ruhe auf uns zukommen lassen“, erklärt Dörnemann. Und natürlich schließt er sich der Aussage seines Vereinsvorsitzenden Karsten Schilling: „Das ist eine Aufgabe, der wir mit der nötigen Konzentration entgegentreten müssen.“

Drei Siege gegen Heeren, den Vorletzten Königsborn sowie den Liga-Fünften Lüner SV II, und der RSV ist in der kommenden Saison Bezirksligist. Die ersten beiden Aufgaben geht Dörnemann „mit etwas größerer Gelassenheit als die am letzten Spieltag“ an, um die Warnung allerdings gleich hinterherzuschieben: „Aber auch Heeren wird unsere Fehler bestrafen.“

Die Osterpause nutzten die Altenbögger, um die Kraftreserven für den Schlussspurt ein letztes Mal aufzutanken. Im Training standen mit Ausnahme der kleinen Konditionseinheit direkt nach Ostern (Dörnemann: „Um den Sonntagsbraten rauszukriegen.“) spieltaktische Elemente im Vordergrund. Wobei dem Betreuer die Art und Weise imponierte, mit der die RSV-Akteure an die Einheiten herangingen: „Da sind alle bei der Sache. Es ist richtig Zug in den Übungen.“

Für das Derby in Heeren vermelden die Bönener Bestbesetzung. Alle Spieler sind so fit, wie es in dieser Phase der Saison eben geht, und werden am Sonntag die kurze Reise in den Nachbarort antreten. Schließlich soll der Kader so breit wie möglich aufgestellt sein, „um nach hinten raus Reserven zu haben“, betont Dörnemann, dessen Team das Hinspiel mit 43:22 gewann. - bob

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